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Stellen wir uns folgende Situation vor: Es ist ein Dienstagabend, und eine Grafikdesignerin aus Freiburg möchte endlich ihre eigene Website launchen. Die Idee dafür reift schon seit Monaten, das Portfolio ist fertig gestaltet, die Texte sind geschrieben. Doch dann sitzt sie vor dem Bildschirm und merkt, dass sie nicht genau weiß, wo sie anfangen soll. Domain und Hosting zusammen einrichten? Beides zusammen? Sie öffnet mehrere Tabs, liest sich durch Fachbegriffe wie Nameserver, DNS-Einträge und Webspace, und am Ende schließt sie den Laptop wieder. Für heute. Diese Situation kennen vermutlich Tausende Menschen, die den Schritt ins Netz wagen wollen – und an genau diesem ersten technischen Schritt scheitern oder ihn zumindest unnötig lange hinauszögern.

Warum Domain und Hosting zusammen einrichten?

Dabei ist das Prinzip hinter Domain und Hosting gar nicht so kompliziert, wenn man es erst einmal verinnerlicht hat. Eine Domain ist die Adresse, unter der eine Website erreichbar ist – der Name, den man in den Browser tippt, also etwa meinportfolio.de oder kreativbuero-freiburg.com. Das Hosting wiederum ist der Speicherplatz auf einem Server, auf dem die eigentlichen Dateien der Website liegen: die Bilder, die Texte, der Code. Man kann sich das ungefähr so vorstellen wie bei einem Ladengeschäft: Die Domain ist die Adresse auf dem Schild draußen, das Hosting ist das Gebäude selbst, in dem alles stattfindet. Beide Dinge braucht man, und beide müssen miteinander verbunden sein, damit eine Website funktioniert. Der entscheidende Punkt, den viele übersehen: Man muss diese beiden Dinge nicht zwangsläufig beim selben Anbieter buchen – aber es ist oft der klügste Weg, zumindest am Anfang.


Vorteile der gemeinsamen Einrichtung von Domain und Hosting

Wer Domain und Hosting zusammen einrichten möchte, spart sich in den meisten Fällen den technisch anspruchsvollsten Schritt überhaupt: die manuelle Verknüpfung beider Dienste. Genau das ist nämlich der Punkt, an dem viele Einsteiger ins Stocken geraten. Wenn man eine Domain bei einem Anbieter registriert und das Hosting bei einem anderen bucht, muss man die sogenannten Nameserver der Domain anpassen – also dem Domain-Registrar mitteilen, dass der eigentliche Webspace woanders liegt. Das klingt zunächst überschaubar, kann aber je nach Anbieter mehrere Stunden oder sogar bis zu 48 Stunden dauern, bis die Änderungen weltweit übernommen sind. Dazu kommen mögliche Fehlerquellen bei der manuellen Eingabe. Wählt man dagegen einen Anbieter, der beides aus einer Hand anbietet, ist die Verknüpfung in der Regel automatisch hergestellt – man registriert die Domain, bucht das passende Hosting-Paket, und die technische Verbindung läuft im Hintergrund ohne weiteres Zutun ab.

In diesem Zusammenhang lohnt sich auch ein Blick auf diesen Artikel zum Thema: Keyword-Domain.

Die Frage ist also weniger, ob man Domain und Hosting zusammen einrichten sollte, sondern eher: Bei welchem Anbieter, und welches Paket passt zur eigenen Situation? Der Markt ist groß, und die Angebote unterscheiden sich erheblich – nicht nur im Preis, sondern auch im Funktionsumfang. Bekannte Anbieter wie IONOS, Strato, Hostinger, All-Inkl oder Webgo bieten Komplettpakete an, die beides bündeln. Für eine einfache persönliche Website oder ein kleines Portfolio reichen in den meisten Fällen die Einsteigerpakete völlig aus: ein paar Gigabyte Webspace, eine oder mehrere Domains inklusive, Support für gängige Skriptsprachen wie PHP, und oft auch eine Ein-Klick-Installation für Systeme wie WordPress. Wer einen Online-Shop plant oder eine technisch komplexere Anwendung betreiben möchte, sollte etwas genauer hinschauen – hier spielen Dinge wie die Art der Datenbank, die Möglichkeit eigener Server-Konfigurationen oder der Wechsel auf ein sogenanntes VPS-Hosting eine Rolle.

Sobald man sich für einen Anbieter entschieden hat, ist der eigentliche Ablauf erstaunlich geradlinig. Zuerst sucht man nach der gewünschten Domain und prüft, ob sie noch verfügbar ist – das geht direkt im Suchfeld des jeweiligen Anbieters. Ist die Wunschdomain bereits vergeben, bieten die meisten Tools automatisch Alternativen an: andere Endungen wie .com, .net oder .de, oder leicht abgewandelte Schreibweisen. Hat man sich entschieden, wählt man im selben Schritt ein passendes Hosting-Paket und legt beides in den digitalen Warenkorb. Nach der Registrierung eines Kundenkontos und der Bezahlung – meist per Lastschrift, Kreditkarte oder PayPal – erhält man in der Regel innerhalb weniger Minuten Zugangsdaten für das sogenannte Control Panel, also die Verwaltungsoberfläche des Hostings. Von dort aus kann man Dateien hochladen, Datenbanken anlegen, E-Mail-Adressen für die eigene Domain einrichten oder mit einem Installations-Assistenten direkt ein Content-Management-System wie WordPress starten. Wer diesen Weg geht, hat oft schon innerhalb einer Stunde eine funktionsfähige Basis stehen.

Passend dazu haben wir einen weiteren Beitrag zum Thema: Domain für Affiliate Website auswählen.

Natürlich gibt es auch Argumente dafür, Domain und Hosting bewusst bei verschiedenen Anbietern zu führen – zum Beispiel dann, wenn man bereits ein laufendes Hosting hat und einfach eine neue Domain hinzufügen möchte, oder wenn man die Domain als strategisch wichtigen Asset bei einem spezialisierten Registrar halten will, der besonders günstige Verlängerungspreise bietet. In der Praxis lohnt sich das vor allem für erfahrenere Nutzer, die wissen, was sie tun. Für alle anderen gilt: Der Einstieg mit einem kombinierten Paket senkt die Hürde, reduziert mögliche Fehler und lässt mehr Zeit für das, was eigentlich zählt – nämlich den Inhalt der eigenen Website. Denn am Ende ist es nicht entscheidend, bei welchem Anbieter die Nameserver-Einstellungen gespeichert sind. Entscheidend ist, dass die Grafikdesignerin aus Freiburg am Mittwochabend, einen Tag später, ihren Laptop wieder aufklappt und diesmal nicht bei technischen Details stecken bleibt – sondern ihrem Portfolio endlich die Bühne gibt, die es verdient. Mehr über Webhosting erfahren.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Domain und Hosting?

Die Domain ist die Adresse Ihrer Website, während Hosting den Speicherplatz auf einem Server bezeichnet, auf dem die Website-Daten gespeichert sind.

Kann ich Domain und Hosting bei verschiedenen Anbietern haben?

Ja, es ist möglich, Domain und Hosting bei verschiedenen Anbietern zu führen, jedoch kann dies technische Herausforderungen mit sich bringen.

Wie lange dauert die Einrichtung von Domain und Hosting?

Die Einrichtung kann in der Regel innerhalb von Minuten erfolgen, die DNS-Änderungen können jedoch bis zu 48 Stunden in Anspruch nehmen.

Welche Anbieter sind empfehlenswert für Domain und Hosting?

Bekannte Anbieter sind IONOS, Strato, Hostinger, All-Inkl und Webgo, die Komplettpakete für Domain und Hosting anbieten.

Was benötige ich für die Einrichtung einer Website?

Sie benötigen eine Domain, ein Hosting-Paket und idealerweise ein Content-Management-System wie WordPress, um Ihre Website zu erstellen.

 

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