Ich beschäftige mich gerade ernsthaft mit der Frage, ob ein eigener Newsletter-Verteiler als Traffic-Quelle für Affiliate-Projekte wirklich so viel bringt, wie viele hier behaupten. Ich höre immer wieder 'E-Mail-Liste ist das Wichtigste überhaupt' – aber ich sehe selten konkrete Zahlen dahinter.
Mein Kontext: Ich betreibe aktuell zwei Nischenseiten, eine davon im Bereich Heimelektronik/Klimaanlagen, die gerade saisonal gut läuft. Der organische Traffic über Suchanfragen zu Kühlung und Klimatisierung ist im Juni naturgemäß höher, aber ich will nicht jedes Jahr von Saisonalität und Google-Laune abhängig sein.
Die Grundfrage: Hat jemand von euch messbare Daten dazu, wie hoch der Anteil des Newsletter-Traffics an euren Gesamtklicks tatsächlich ist? Und lohnt sich der Aufbau wirklich, wenn man keine 10.000+ Subscriber hat?
Ich bin skeptisch gegenüber Anbieter-Versprechen à la 'open rates von 40%' – in der Praxis sehe ich das bei keiner mir bekannten Affiliate-Nischenseite. Was ich suche: echte Erfahrungswerte, idealerweise mit Zahlen. Kein Bauchgefühl, kein 'Hat bei mir super funktioniert' ohne Kontext. Danke.
Interessante Frage, die mich auch gerade beschäftigt – ich bin ja selbst gerade dabei, mich nach langer Pause wieder reinzufinden und schaue mir alles neu an.
Was ich bisher so lese und in älteren Foren ausgegraben habe: Die 40% Open Rate ist tatsächlich meistens Unsinn, zumindest sobald eine Liste etwas älter wird. Realistisch scheinen 15-25% bei gepflegten Nischenlisten zu sein, tendenziell eher weniger wenn man selten mailt.
Dein Ansatz mit dem Saisonalitätsproblem klingt aber für mich nach dem eigentlich triftigen Argument für einen Verteiler – du könntest gezielt im Mai anfangen, die Leute auf die Kühler-Saison vorzubereiten, statt darauf zu hoffen dass Google dich rechtzeitig rankt.
Was mich interessieren würde: Bist du überhaupt schon dabei, Besucher zu erfassen die wiederkommen wollen? Weil ohne einen Lead-Magneten oder sowas fängst du ja quasi bei Null an. Das scheint mir der eigentliche Knackpunkt zu sein, bevor man über konkrete Traffic-Anteile nachdenkt.