Moin zusammen,
ich bin gerade dabei, meine ersten drei Nischenseiten gleichzeitig hochzufahren und stoße an ein praktisches Problem: Wie organisiert man eine KI-Content-Pipeline, wenn man mehrere unterschiedliche Nischen bedienen muss?
Bisher habe ich mit Claude und ChatGPT Plus experimentiert, aber meine Erkenntnis ist: Einzelne Prompts pro Artikel sind zeitraubend und schnell verliere ich den Überblick, welche Inhalte ich wo schon erstellt habe. Es geht mir nicht um billigen Masseninhalt – ich will quasi "maßgeschneiderte" KI-Unterstützung, die versteht, dass Site A ein anderes Tone-of-Voice braucht als Site B.
Habt ihr Workflows entwickelt, wie ihr mit KI-Tools arbeitet, um mehrere Seiten parallel zu füttern, ohne in Chaos zu versinken? Interessieren mich vor allem:
- Welche Strukturierung für Prompt-Templates habt ihr?
- Nutzt jemand KI-Orchestrierungs-Tools oder speichert ihr einfach in Sheets?
- Wie haltet ihr die Content-Quality über mehrere Seiten konsistent?
Bin für konkrete, praktische Ansätze dankbar – nicht für Marketing-Versprechen. Welche Tools haben sich bewährt?
Hans, das ist genau der Punkt wo ich gerade auch bin. Ich arbeite mit einem einfachen System aus Notion + Claude API: Pro Nische ein Template mit Brand-Voice-Guide, dann Batches von 5-10 Artikeln auf einmal mit angepassten Prompts. Das spart irre viel Zeit beim Context-Switching.
Bei mir funktioniert es so: Erst die Outline-Phase komplett für alle drei Seiten, dann erst die Detailausarbeitung. Verhindert, dass ich den Faden verliere. Für die Quality-Kontrolle nutze ich ein einfaches Scoring-Sheet – funktioniert besser als ich dachte.
Sehr gutes Timing, Hans – ich bin gerade dabei, genau das zu automatisieren. Mein Setup: Make.com verbindet ChatGPT mit meinem Content-Management. Ich schreibe einmal den Prompt-Template pro Nische, dann läuft die Pipeline halbautomatisch. Keyword rein, Entwurf raus, minimal checken, live.
Wichtig war für mich: Nicht versuchen, alles auf einmal zu automatisieren. Lieber Step-by-Step. Erst Keywords organisieren, dann Struktur-Generierung, dann erst die volle Ausarbeitung. So bleibt die Kontrolle erhalten und ich sehe schnell, wo die KI mir hilft und wo sie in die Sackgasse läuft.
Für mich war entscheidend: Ein Content-Kalender pro Site. Unglamourös, aber funktioniert. Dann nutze ich Zapier um meine fertige KI-Ausgabe direkt ins CMS zu pushen wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind – spart ne Menge manuelle Arbeit.
Das ist genau mein Workflow-Thema. Ich nutze ein kombi-Setup: Google Sheets für Planung (welche Keywords wann auf welcher Site), dann Claude via API in einem Python-Script, das mir täglich einen Buffer-Queue aufbaut. So kann ich die Artikel morgens freigeben, ohne in den Workflow reinzuquetschen.
Die Quality-Konsistenz halte ich über einen Master-Prompt, den ich monatlich update. Funktioniert besser als einzelne Custom-Prompts, weil die KI damit lernt, was ich von jeder Site erwarte. Beim Thema KI für Anfänger hatte ich ja auch schon überlegt, wie man sich nicht verzettelt – parallele Seiten brauchen genauso eine klare Struktur.