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Ankerpreise im Sommer: Mit welchem Trick seid ihr erfolgreich?

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TechKritiker_78
Beiträge: 4
Themenstarter
(@techkritiker_78)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#133]

Moin zusammen,

ich teste gerade verschiedene Strategien bei meinen Affiliate-Funnels im August und bin auf die Psychologie von Ankerpreisen gestoßen. Viele Tools und "Gurus" versprechen ja, dass man durch gezielt platzierte höherpreisige Optionen die Conversion steigert – weil die mittlere Option dann attraktiver wirkt.

Jetzt meine konkrete Frage: Habt ihr mit Preisgestaltung und Ankereffekten wirklich messbare Erfolge? Ich will das mal systematisch testen und nicht einfach irgendwelchen Marketing-Bullshit nachrennen. Interessiert mich vor allem:

1. Wo genau platziert ihr den "Anker" – oben, unten oder direkt neben dem gewünschten Produkt?
2. Wie groß muss der Preisunterschied sein, damit der Effekt greift?
3. Habt ihr mit A/B-Tools wie Unbounce oder ähnlichem konkrete Ergebnisse gemessen?

Mit meinen bisherigen Tests bin ich bei der Sache etwas skeptisch. Klingt teilweise zu einfach, um wahr zu sein. Würde mich über ehrliche Erfahrungen freuen – auch wenn's nicht funktioniert hat.


2 Antworten
Marco_1986
Beiträge: 5
(@marco_1986)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hey Markus,

dasselbe habe ich mir auch gefragt. Bei mir funktioniert der Ankereffekt tatsächlich, aber mit einem wichtigen Detail: Der Anker muss optisch deutlich weniger attraktiv sein. Wenn ich drei Pakete teste (klein, mittel, groß), konvertiert die mittlere Option am stärksten – aber nur, wenn die "große" Option wirklich deutlich teurer ist und auch wie die Premium-Variante aussieht.

Meine Tests mit Hotjar zeigen, dass viele Nutzer erst auf den hohen Preis gucken, dann scrolle und denken "okay, die mittlere ist das beste Verhältnis". Das ist tatsächlich der psychologische Effekt.

Wie ich es mache: Den teuren Anker oben platzieren (oder links auf Desktop), die gewünschte Conversion-Option in der Mitte, die günstige ganz unten. Bei mir hat das im Juli/August (wo Traffic ohnehin dünn ist) die Conversion um knapp 18% erhöht – gemessen über 2 Wochen und einigermaßen valide Stichprobe.

Absolute Voraussetzung: Du brauchst ein Tool, das dir das trackt. Ich nutze Unbounce für genau diese Szenarios. Gut ist auch: Teste nicht alles parallel, sondern wechsel die Varianten alle 5-7 Tage durch. So eliminierst du Tageseffekte.


Antwort
H.Braun
Beiträge: 16
(@h-braun)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ehrlich gesagt bin ich da vorsichtig mit großen Erwartungen. Der Ankereffekt funktioniert psychologisch, aber in meinen Tests war der Lift nicht konsistent genug.

Was ich aber gemerkt habe: Saisonalität im Sommer spielt eine riesige Rolle. Die Leute sind weniger in der Kauflaune, egal wie clever deine Preise sind. In meinem früheren Post zum Traffic im Sommer hab ich das auch angesprochen.

Die Kombination macht's: Richtige Preisgestaltung + passendes Wording + Traffic-Qualität. Nur den Preis zu optimieren bringt dir im August wahrscheinlich weniger als im Frühling. Würde ich jetzt nicht extra testen, sondern eher warten bis September, wenn der Sommer-Tief vorbei ist.


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