Ich lese hier schon eine Weile mit und finde diesen Thread nützlich. Als jemand der nicht mehr ganz am Anfang steht aber auch kein Profi ist, möchte ich noch einen Gedanken beisteuern.
Bei Erfolgsstorys achte ich immer darauf ob der Schreiber auch über Rückschläge spricht. Wenn jemand nur den Aufstieg beschreibt ohne irgendwo auch mal einen Fehltritt zu erwähnen, dann klingt das für mich nicht glaubwürdig. Das Leben ist nun mal kein gerader Weg, auch im Affiliate-Bereich nicht – das habe ich selbst gelernt.
Für rechtliche Aspekte die dabei auftauchen, zum Beispiel wenn man Einnahmen oder Methoden sehr konkret beschreibt, würde ich auch empfehlen vorsichtig zu sein. Man sollte nichts versprechen oder garantieren was man nicht belegen kann. Das gilt besonders wenn andere Leute dann dieselben Schritte nachahmen wollen und sich auf eure Story berufen. Ich frage mich manchmal ob das rechtlich irgendwelche Implikationen hat, aber das ist vielleicht ein anderes Thema.
Also ich seh das etwas anders als DataMarc oben – der Abstand von einem Monat klingt gut in der Theorie, aber manchmal ist der Moment genau der richtige Zeitpunkt. Wenn die Zahlen frisch sind und man noch den genauen Prozess im Kopf hat, ist die Story oft viel lebendiger.
Was ich für wirklich wichtig halte: Klar kommunizieren was der Ausgangspunkt war. Viele Storys klingen toll aber man weiß nicht – kam da jemand mit 10.000€ Budget rein oder mit nichts? Das ändert alles.
Und ja, Fehler die ich selbst gemacht hab: einmal eine Partnerprogramm-Quelle nicht genau genug erklärt, dann kamen 20 Fragen dazu. Lieber einmal zu viel erläutern als zu wenig. Gerade bei Alternativen zu Amazon zum Beispiel – da gibt es riesige Unterschiede zwischen den Programmen, die man nicht einfach unter den Tisch fallen lassen sollte. Hatte dazu mal was im Amazon-Alternativen-Thread geschrieben, ist vielleicht auch hier relevant.