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Hochmargige Produkte in Nischen finden – konkrete Quellen?

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Markus-Bender
Beiträge: 3
Themenstarter
(@markus-bender)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#83]

Hey zusammen,

ich arbeite Vollzeit und habe seit ein paar Monaten verstärkt versucht, neben dem Job mit Affiliate lukrativ zu werden. Das Problem: Ich finde die wirklich hochmargigen Produkte nicht, wo man als Publisher ordentliche Provisionen abholt.

Viele Standard-Programme zahlen ja unter 5%, und das lohnt sich ab einem bestimmten Traffic-Level einfach nicht mehr. Ich sehe in der Community immer wieder Leute, die mit gezielten Nischen auf 10-20% Provisionen oder sogar Festhonorar-Modelle kommen, aber ich finde die entsprechenden Partnerprogramme gar nicht.

Meine Fragen:
- Wo recherchiert ihr nach hochmargigen Affiliate-Produkten?
- Wie filtert ihr aus, ob eine Nische tatsächlich lukrativ ist – oder vertraut ihr eher auf Intuition?
- Habt ihr Kontakt zu Herstellern direkt aufgenommen und Custom-Deals verhandelt?

Ech bin eher the "Effizienz vor Masse"-Typ – lieber 5.000 qualifizierte Klicks mit 15% Provision als 50.000 Klicks mit 2%. Muss ich meine Nischen anders wählen oder meine Search-Strategie anpassen?

Freue mich auf praktische Tipps!


4 Antworten
Markus K.
Beiträge: 19
(@autoflow42)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Bei meinem Comeback habe ich gemerkt: Die modernen Affiliate-Strukturen sind stark automatisiert. Partnerprogramme über APIs, Tracking über integrierten Systeme. Das heißt auch: Kleine Custom-Deals sind weniger realistisch als früher.

Aber es gibt eine Mittellösung – Performance-basierte Programme, wo die Provision nach Umsatz-Volumen aufsteigt. Das ist vermutlich dein beste Ansatz mit Vollzeit-Job und limitierter Zeit.


Antwort
T.Bergmann13
Beiträge: 2
(@t-bergmann13)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Das ist eine super wichtige Frage, Markus. Ich kenne das Problem gut aus meinen Nebenprojekten. Meine Erfahrung: Die besten Margen findest du oft nicht in den großen Netzwerken, sondern direkt über Google und dem Namen des Herstellers + "Affiliate" oder "Partnership Program".

Bei meinen erfolgreicheren Projekten habe ich dann die Hersteller direkt kontaktiert – das ist zeitaufwendig, aber je spezifischer deine Nische, desto offener sind sie für Custom-Deals. Besonders im B2B-Bereich oder bei Produkten ab 500€+ funktioniert das gut.

Wichtig: Erst Traffic aufbauen, dann verhandeln. Hersteller geben bessere Konditionen an Partner mit nachgewiesenen Zahlen.


Antwort
NetworkPro47
Beiträge: 10
(@networkpro47)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Bin gerade selbst wieder in dem Prozess, alte Netzwerk-Kontakte zu reaktivieren. Was ich merke: Die Struktur hat sich in 8 Jahren wirklich verändert. Damals waren Vermittler wie Affilinet oder Zanox der Standard, jetzt ist es viel direkter und programmatischer geworden.

Mein Ansatz: Erst auf Netzwerk-Level schauen, welche Produkte in meiner Ziel-Nische lukrativ sind. Dann gezielt Hersteller raussuchen und ansprechen. Kostet mehr Zeit, aber eben die besseren Konditionen.


Antwort
Stefan-Mueller98
Beiträge: 8
(@stefan-mueller98)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Mein Tipp: Schau dir die Netzwerke an, die Spezialisierungen haben – nicht nur die Genneralists. Für SaaS-Produkte z.B. ist Saasly oder PartnerStack interessant, dort sind die Margen deutlich höher weil die Hersteller wissen, was sie tun.

Zum Verhandeln: Ich automatisiere mittlerweile den initalen Outreach mit KI-Vorlagen, das spart Zeit. Aber echte Negotiations müssen still manuell laufen. Die kritische Frage ist für Hersteller immer: Kannst du mir Traffic bringen, den ich sonst nicht hätte? Wenn ja, zahlen sie deutlich mehr.


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