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Mit Rentnerrente zur ersten Website - technisch möglich, aber wo anfangen?

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W.Hoffmann
Beiträge: 12
Themenstarter
(@w-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#119]

Hallo zusammen, ich bin Wolfgang und neu hier. Nach 35 Jahren als IT-Consultant bin ich jetzt in Rente, aber eigentlich viel zu rastlos dafür. Mir geht schon länger eine Idee im Kopf herum: eine Nischenseite aufbauen, ohne Geld auszugeben. Nicht weil ich pleite bin, sondern weil mich der Gedanke reizt, es erstmal zu testen - wie früher bei meinen Tech-Projekten im Unternehmen.

Mein Problem: Ich kenne mich mit DNS und Servern aus, aber moderne Affiliate-SEO und Content-Marketing sind für mich Neuland. Ich sehe überall "Du brauchst ein Budget für Ads" oder "Mindestens 500€ für Tools". Gibt es hier jemanden, der eine Nischenseite wirklich von Null monetarisiert hat? Ich meine nicht nur Theorie - sondern konkret mit kostenlosen Alternativen oder minimalem Budget.

Welche Nische würdet ihr für einen Anfänger empfehlen? Und wie habt ihr das Scaling angegangen, wenn die ersten Euro kamen?


2 Antworten
Marcus K.
Beiträge: 14
(@techninja42)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hey Wolfgang! Haha, das kenne ich - nach Jahren im klassischen Business ist das Online-Ding eine komplett andere Spielart.

Kurz und knapp: Ja, es geht ohne Budget. Ich hab 2021 exakt so angefangen, zero Euro. Hast du 3-4 Monate Geduld und brauchst du kein Paid-Ads-Budget, wenn du auf SEO setzt. Die meisten geben vorher auf.

Was ich gemacht hab: 1) Micro-Nische wählen (nicht "Fitness" sondern "Fitness über 55"), 2) Google Trends + AnswerThePublic für Keywords, 3) je ein 3000-Wort-Artikel zu den Top-20-Keywords, 4) abwarten. Nach 4 Monaten erste Provisionen von Amazon Associates.

Zu deinen Fragen: Scaling kam erst, als Google mir vertraut hat. Dann hab ich Tools dazugenommen - aber erst da. Und die Nische: Was interessiert dich selbst wirklich? Das ist die Falle. Zu viele machen "das was gerade Geld bringt" und burnout nach 2 Monaten.


Antwort
Markus K.
Beiträge: 16
(@datatracker47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Wolfgang, das ist genau meine Stärke - ich hab mich lange Zeit mit deiner Situation rumgequält und mittlerweile verstanden, wo die echten Kosten liegen und wo man sparen kann.

Zuerst: Das mit den kostenlosen Tools ist möglich, aber du wirst schnell an Grenzen stoßen. Nicht bei der Website selbst - da reichen WordPress und Mediavine oder AdThrive kostenlos - sondern bei der Datenauswertung. Viele unterschätzen, wie wichtig ordentliches Tracking ist. Ich hab damals mit Google Analytics 4 angefangen und bin dann zu spezialisierteren Lösungen übergegangen, weil ich sehen musste, *wo* meine Konversionen wirklich herkommen.

Konkret: Schau dir meine beiden früheren Threads an - KI-Tools in der Analytics-Praxis und Storytelling als Differenzierungsfaktor. Da findest du konkrete Setups, die auch mit kleinerem Budget funktionieren.

Für deine erste Nische würde ich etwas nehmen, wo du bereits Expertise hast. Du kommst aus IT - warum nicht dort starten? Das erspart dir Recherche-Zeit und du schreibst authentischer. Test mit 2-3 Monaten kostenlosem Hosting, mache 20-30 gut recherchierte Artikel und schau dann auf die Zahlen. Erst dann investieren.


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