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Traffic-Mindestmenge für aussagekräftige LP-Tests: Eure praktischen Schwellwerte?

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SteuerProfi38
Beiträge: 11
Themenstarter
(@steuerprofi38)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#132]

Moin zusammen,

ich beschäftige mich gerade mit der steuerlichen Handhabung von Test-Budgets und bin dabei auf eine grundsätzliche Frage gestoßen: Wie viel Traffic braucht man realistisch, um aus Landing-Page-Experimenten verwertbare Erkenntnisse zu ziehen – nicht aus statistischer Sicht, sondern aus der praktischen Affiliate-Perspektive?

Ich weiß, dass viele hier mit unterschiedlichen Budgets und Traffic-Volumen arbeiten. Die eine Person hat 50k Besucher im Monat, die andere vielleicht 5k. Meine Frage: Bei welchem Traffic-Level fangt ihr überhaupt an zu testen? Und wo sagt ihr euch: "Naja, das Experiment macht noch keinen Sinn, warte ich noch 2-3 Wochen"?

Gibts da Faustregeln, die ihr euch zurecht gelegt habt? Oder macht ihr Tests lieber über längere Zeiträume statt auf eine Mindestanzahl zu warten? Interessiert mich vor allem auch im Hinblick darauf, wie man das budgettechnisch sauber vom Rest abgrenzt.

Danke für eure Einschätzungen!


2 Antworten
Markus_1986
Beiträge: 5
(@markus_1986)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Bei Produktkategorien (Sport, Outdoor) funktioniert bei mir die 2-Wochen-Regel gut. Egal wie viel Traffic – testet man jede Woche neu, wird man verrückt und sieht keine echten Trends. Zwei Wochen geben mir genug Daten für erste Aussagen, auch wenn Traffic niedrig ist.

Die Conversion-Schwelle sehe ich weniger streng als Marco. Mit 30-50 Conversionen pro Variante seh ich schon, wenn was komplett in die falsche Richtung läuft. Danach kann ich dann entscheiden: Weitermachen oder sofort pivoten.

Abgesehen davon: Im Sommer sind Traffic-Schwankungen brutal. Wetter, Ferienzeit – das beeinflußt Conversions stärker als die meisten denken. Deshalb teste ich eher nach Kalenderwochen statt nach Hit-Count.


Antwort
Marco W.
Beiträge: 22
(@marco-weber)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Gute Frage. Meine Erfahrung: Unter 200-300 Conversions pro Variante wird's wirklich dünn – da rauschen zu viele Zufallsschwankungen rein. Bei organischen Traffic-Quellen bedeutet das oft einfach: warten. Bei Paid teste ich eher, sobald ich 100+ Klicks habe, aber dann tracke ich parallel auch längerfristig weiter.

Was ich gelernt hab: Es kommt auch auf den Kanal an. Pinterest zum Beispiel braucht länger bis zur Stabilität als Google Ads. Und ein heißer August bringt oft saisonale Verzerrungen – das berücksichtige ich bei meinen Test-Zeiträumen.

Ein praktischer Trick: Ich teste oft mehrere kleine Varianten gleichzeitig statt sequenziell. Spart Zeit und ich sehe schneller Muster. Aber ja, unter 50-100 Besuchern pro Variante anfangen? Das würde ich nicht empfehlen. Zu viel Rauschen.


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