Mich treibt seit kurzem eine strategische Frage um, die ich gerne mit euch durchdenken würde. Ich bin seit 8 Jahren im Affiliate Marketing unterwegs und habe gerade eine interessante Anfrage von einem Produktanbieter bekommen - er fragt, ob ich für sein bestehendes Partnerprogramm als Vermittler fungieren könnte.
Mein Gedanke: Statt mich in fünf verschiedene Netzwerke einzuarbeiten und deren Dashboards parallel zu jonglieren, könnte ich mir überlegen, sein Programm direkt aufzubauen und zu managen. Das hätte Vorteile bei der Datenhoheit und den Margins. Andererseits habe ich die Sicherheit und Reichweite der etablierten Netzwerke, wo es einfach läuft.
Meine Fragen: Wie entscheidet man realistisch zwischen eigenem Aufbau und Netzwerk-Nutzung? Wo sind die Breaking Points? Und - was oft übersehen wird - wie konvertieren die Systeme unterschiedlich? Ich teste ja gerne neue Tools für bessere Conversion-Rates, und das gilt auch für die Infrastruktur selbst.
Wer hat da konkrete Erfahrungen gemacht, ohne Marketingsprache? 🙂
Kommt drauf an, wie spezialisiert das Produkt ist. In meinen profitablen Micro-Nischen im Gesundheitsbereich funktioniert direktes Partneringoft besser, weil die Zielgruppenansprache deutlich präziser wird. Netzwerke sind da manchmal zu generisch. Aber: Der Advertiser muss auch verstehen, worauf es ankommt. Sonst schiebt er dir die Schuld für schlechte Performance zu.