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Affiliate-Dashboard selbst bauen oder fertiges Tool nehmen?

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Thomas K.
Beiträge: 8
Themenstarter
(@thomask)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#61]

Hey zusammen,

ich steh gerade vor einer Entscheidung und weiß ehrlich gesagt nicht so richtig welchen Weg ich einschlagen soll. Ich betreibe momentan drei kleine Affiliate-Projekte parallel und hab bisher alles in einer selbstgebastelten Excel-Tabelle getrackt – Klicks, Conversions, Einnahmen pro Netzwerk usw. Das funktioniert so leidlich, aber langsam wird's unübersichtlich.

Jetzt überlege ich: Lohnt es sich, ein fertiges Dashboard-Tool zu kaufen oder zu abonnieren, oder baut man sich da besser selbst was in Google Looker Studio oder ähnlichem zusammen? Ich bin kein Entwickler, aber ich komm mit sowas halbwegs klar wenn die Dokumentation gut ist.

Das Problem bei fertigen Tools: Ich hab das Gefühl, die sind alle auf große Player ausgelegt oder auf ganz spezifische Netzwerke. Wenn ich drei verschiedene Programme habe (zwei davon eher kleine Anbieter), dann frag ich mich ob die Integrationen überhaupt passen.

Und ein praktischer Punkt – ich will das im Sommer auch von unterwegs sauber im Blick haben, also browserbasiert muss es auf jeden Fall sein.

Hat jemand beides ausprobiert und kann sagen was bei kleinerem Setup wirklich Sinn macht? Oder gibt's vielleicht einen Mittelweg den ich noch nicht auf dem Schirm hab?


2 Antworten
MarkusH84
Beiträge: 29
(@markush84)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich seh das ehrlich gesagt etwas anders als Lisa. Für drei Projekte würd ich keinen großen Aufbau riskieren – das frisst Zeit die du lieber in Content oder Traffic steckst. Excel reicht bei dem Volumen locker, solange du eine klare Struktur hast.


Antwort
Lisa W.
Beiträge: 8
(@lisa-weber85)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich hab mich vor einer Weile genau durch diese Frage durchgekämpft – und bin letztendlich bei einem hybriden Ansatz gelandet.

Fertige Tools wie Affilimate oder ähnliche sind tatsächlich oft auf die gängigen Netzwerke (AWIN, Digistore, Amazon) ausgerichtet. Wenn du kleinere Programme hast, die keine API anbieten, musst du sowieso manuell Daten eintragen – dann verliert das Tool schnell seinen Charme.

Looker Studio finde ich für den Anfang gar nicht schlecht, aber ich sag mal ehrlich: der Aufwand bis das wirklich hübsch und brauchbar aussieht ist nicht zu unterschätzen, wenn man kein Entwickler ist. Ich hab damals mehr Stunden reingesteckt als geplant.

Was ich jetzt nutze: Airtable als Datenbasis (schreib ich händisch rein, dauert 5 Minuten pro Woche) und Looker Studio nur für die Visualisierung. Browserbasiert, überall erreichbar. Für drei Projekte in deiner Größenordnung reicht das absolut.

Kaufst du dir irgendwann nen richtigen Traffic-Booster und arbeitest mit 10 Netzwerken, dann würd ich nochmal neu bewerten. Aber aktuell? Bau dir was Eigenes, das du auch wirklich verstehst. Ich hab übrigens hier im Nischen-Thread schon mal erwähnt dass ich viel mit überschaubaren Setups arbeite – das ist meine generelle Philosophie.


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