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Pagebuilder oder Custom-Code für meine erste Affiliate-Site?

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Gerhard_1952
Beiträge: 18
Themenstarter
(@gerhard_1952)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#84]

Hallo zusammen,

ich bin Rentner und habe seit ein paar Monaten angefangen, mich mit Affiliate-Marketing zu beschäftigen – hauptsächlich interessiere ich mich für digitale Produkte, Online-Kurse und sowas. Ich habe jetzt Zeit, die mir früher im Berufsleben immer gefehlt hat, und möchte das auch wirklich richtig angehen.

Nun stehe ich vor einer Entscheidung, die mich schon eine Weile beschäftigt: Soll ich für meine erste Seite einen Pagebuilder nehmen (Elementor, Divi usw.) oder doch lieber mit Custom-Code arbeiten? Das Thema kommt immer wieder auf, wenn ich in Foren stöbere, aber meistens reden die Leute aneinander vorbei.

Meine Situation: Ich bin kein Programmierer, habe aber keine Angst vor Technik. Früher habe ich beruflich viel mit Tabellenkalkulation und Datenbanken gemacht, also bin ich nicht komplett ahnungslos. Trotzdem ist HTML/CSS für mich Neuland.

Was mich vor allem interessiert: Wie schaut das aus, wenn ich später Partner und Kooperationen ins Spiel bringe – also andere Affiliates oder Produktanbieter, die vielleicht Landingpages brauchen? Macht es da einen Unterschied, ob die Site auf einem Pagebuilder läuft oder sauber gecoded ist?

Und noch eine Frage: Sind Pagebuilder langfristig eine Sackgasse, oder ist das inzwischen professionell genug für ernsthaftes Affiliate-Geschäft?

Freue mich auf ehrliche Einschätzungen, nicht auf Werbung für irgendein Tool.

Viele Grüße
Gerhard


2 Antworten
TrafficRebell47
Beiträge: 16
(@trafficrebell47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kurz und ehrlich: Für 90% der Affiliate-Sites spielt es null Rolle ob Pagebuilder oder Custom-Code. Das ist eine Diskussion die hauptsächlich Entwickler-Egos beschäftigt, nicht Affiliates mit Umsatzziel.

Der einzige echte Nachteil von Pagebuildern ist der aufgeblähte Code, der die Ladezeiten drückt. Ich hab das selbst getestet – meine Conversion-Rate-Tests bei Amazon haben gezeigt, dass Ladezeit tatsächlich messbar reinspielt. Aber das ist ein lösbares Problem, kein K.O.-Kriterium.

Was deine Kooperationsfrage angeht: Wenn du anderen Affiliates oder Produktanbietern Landingpages baust, ist Elementor sogar praktischer – die meisten können damit umgehen ohne Entwickler zu sein. Custom-Code kann da zum Bottleneck werden wenn du der einzige bist der Änderungen machen kann.

Mein Rat: Pagebuilder für den Start, aber nicht den erstbesten nehmen. Schau dir an welche Ladezeiten du damit realistisch erreichst. Elementor Pro hat sich bei mir bewährt, auch wenn ich grundsätzlich skeptisch bin was die gehypten All-in-One-Lösungen angeht. Für deine Situation als Einsteiger ist Custom-Code erstmal unnötiger Aufwand.


Antwort
Marcus-Bauer
Beiträge: 9
(@marcus-bauer)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

TrafficRebell hat das eigentlich schon gut zusammengefasst. Ich ergänze aus Funnel-Perspektive:

Wenn du vorhast, mit anderen Affiliates zusammenzuarbeiten oder Partnerseiten zu betreuen, dann ist ein Pagebuilder definitiv der sinnvollere Weg. Ich arbeite selbst an ein paar Kooperationsprojekten und da ist die Hürde 'wer kann Änderungen vornehmen' ein echtes Thema. Mit Elementor oder ähnlichem kann auch ein Partner ohne Programmierkenntnisse eigenständig kleine Anpassungen machen – das ist Gold wert wenn man nicht für jede Änderung gebraucht werden will.

Für digitale Produkte speziell würde ich außerdem schauen ob du nicht direkt mit einem Funnel-Tool wie ThriveArchitect oder auch Funnelcockpit arbeitest. Die sind eigentlich für genau deinen Anwendungsfall gebaut – Produktseiten, Opt-ins, Partner-Landingpages. Hab das auch im Casino-Kontext getestet (ganz anderes Thema, aber Funnels sind Funnels) und die Conversionoptionen die diese Tools mitbringen sind schon deutlich besser als ein generischer Pagebuilder.

Custom-Code würd ich als Einsteiger links liegen lassen. Das lohnt sich erst wenn du genau weißt was du brauchst und warum der Standard nicht reicht.


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