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KI für Affiliate-Newsletter einsetzen – wie geht ihr das an?

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Sophie_99
Beiträge: 24
Themenstarter
(@sophie_99)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#42]

Hey zusammen,

ich überlege schon eine Weile, ob ich meine Newsletter-Erstellung mit KI unterstützen lassen soll. Im Moment schreibe ich alles selbst, was bei 2-3 Ausgaben pro Monat echt zeitfressend ist – besonders jetzt im Sommer, wo ich eigentlich auch mal Urlaub machen möchte 😅

Meine Frage: Nutzt ihr KI-Tools konkret für Newsletter, und wenn ja wie genau? Ich meine nicht nur 'ich tippe was rein und kopiere raus', sondern wirklich einen sinnvollen Workflow. Zum Beispiel:

- Gebt ihr dem Tool vorher eine Struktur vor?
- Wie stellt ihr sicher, dass der Ton noch nach euch klingt und nicht nach generischem KI-Text?
- Gibt es bestimmte Tools, die sich für E-Mail-Content besser eignen als andere?

Ich hab mal mit ChatGPT rumgespielt, aber irgendwie wirkt das Ergebnis immer ein bisschen steril. Meine Subscriber merken sofort wenn was 'komisch' klingt, glaube ich zumindest.

Vielleicht hat jemand auch Erfahrung damit, einen eigenen 'Schreibstil-Prompt' zu entwickeln, der dann konsistent über mehrere Ausgaben funktioniert? Das wäre für mich der eigentliche Gamechanger.

Bin für jeden Hinweis dankbar, auch wenn das erstmal mehr Arbeit bedeutet bevor es sich lohnt.


1 Antwort
H.Weber
Beiträge: 12
(@h-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Das Thema kenn ich gut – hab mich damit auch intensiver beschäftigt, nachdem ich gemerkt hab dass manueller Content auf Dauer nicht skaliert.

Der entscheidende Schritt bei mir war, dem Tool nicht einfach 'schreib einen Newsletter' zu sagen, sondern vorher richtig viel Kontext zu geben. Ich hab mir einmal die Mühe gemacht, drei oder vier ältere Newsletter, die gut performt haben, als Beispiele in den Prompt zu packen und explizit zu sagen 'schreib im Stil dieser Beispiele'. Das macht nen riesigen Unterschied.

Zusätzlich hab ich mir einen Master-Prompt gebaut, der meinen Ton beschreibt: direkt, keine Floskeln, kurze Absätze, gelegentlich eine persönliche Anmerkung. Den verwende ich als Basis und passe nur das jeweilige Thema an. Braucht am Anfang Zeit, danach aber deutlich weniger Aufwand pro Ausgabe.

Bei den Tools: Ich arbeite hauptsächlich mit Claude, weil das bei längeren Texten besser kohärent bleibt als ChatGPT in meiner Erfahrung. Für Affiliate-Inhalte wo ich auf Nischen-Partnerprogramme hinweise – ich war ja auch schon im Garten & Outdoor-Thread aktiv – ist es wichtig, dass der Text nicht zu werblich klingt, und das kriege ich mit Claude besser hin.

Ein letzter Tipp: Immer selbst Korrektur lesen und ein, zwei persönliche Sätze ergänzen. Dann merkt kaum jemand den Unterschied.


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