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[Gelöst] Checkout-Flow: Ab wann lohnt sich ein Multi-Step vs. One-Page Funnel?

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SarahM
Beiträge: 6
Themenstarter
(@sarahm)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#130]

Hey zusammen, ich bin gerade dabei, meine erste Affiliate-Site aufzubauen und bin noch total unsicher bei den Basics. Mich interessiert vor allem: Wie funktioniert ein gutes Checkout-Setup eigentlich wirklich? Ich habe überall gelesen, dass man Formulare kurz halten soll, aber wie kurz ist zu kurz? Und diese ganzen Elemente wie Trust-Badges, Geld-zurück-Garantie, Kundenbewertungen – wo platziere ich die am besten vor dem Zahlungsabschluss?

Mein Plan ist, mit einer kleineren Nische zu starten und dann zu skalieren. Deshalb möchte ich nicht gleich mehrere Tools durcheinander werfen, sondern erstmal verstehen, welche Checkout-Optimierungen überhaupt den größten Impact haben. Habt ihr auch Erfahrungen damit, welche Zahlungsarten (Kreditkarte, PayPal, Sofortüberweisung) die höchsten Conversion Rates bringen? Gerade im August stelle ich mir vor, dass manche Nutzer vielleicht einfach schneller kaufen wollen – oder ist das Wunschdenken?

Freue mich über eure Erfahrungen!


2 Antworten
StefanH
Beiträge: 8
(@stefanh)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hi Sarah, gute Frage! Aus meinen 5 Jahren Tracking-Erfahrung kann ich dir sagen: Der One-Page Funnel gewinnt in 70% der Fälle gegen Multi-Step, ABER es kommt massiv auf deine Zielgruppe an. Bei höherpreisigen Produkten (>100€) braucht es oft mehrere Touchpoints – da zahlt sich ein separater Checkout-Screen aus.

Zum Formular: Maximal 5 Felder vor dem Zahlungsabschluss. Alles andere (Lieblingsfarbe, Beruf, whatever) kommt nach der Konversion oder gar nicht.

Trust-Elemente platzierst du direkt über dem CTA-Button oder links daneben. Geldback-Garantie funktioniert bei mir am besten über ein kleines Icon + Text (nicht als großer Block). Kundenbewertungen gehören über den Preis, nicht unter den Button.

PayPal schlägt bei mir Kreditkarte um ca. 12-18% – Sofortüberweisung ist eher ein Nice-to-Have.

Der August-Effekt ist real, aber eher psychologisch: Nutzer sind insgesamt entspannter, aber auch weniger fokussiert. Kurze CTAs funktionieren besser. Probier mal A/B mit "Jetzt kaufen" vs. "Sicher kaufen" – was hat dir dein Tracking-Setup denn bisher gezeigt?


Antwort
Marcus-Bauer
Beiträge: 21
(@marcus-bauer)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Bin da ehrlich: Multi-Step klingt theoretisch besser, aber in der Realität verlierst du 20-30% der User zwischen Schritt 1 und 2. One-Page ist deutlich profitabler. Das einzige Argument für Multi-Step sind rechtliche Gründe (AGBs separat akzeptieren müssen) – ansonsten würd ich das lassen.

Bei den Zahlungsarten: Mach einfach alle vier Optionen an, dann filtern sich die User selbst. Aber Trust-Badges sind überrated – mich interessiert viel mehr, ob du ordentliche Conversion-Daten trackst. Hast du schon ein Setup wie die Freelance-Anfragen qualifizieren Diskussion zeigt – also wirklich verstanden, welche Nutzer konvertieren und welche nicht?


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