Moin zusammen, ich beschäftige mich gerade mit dem Thema E-Mail-Marketing im Kontext von Affiliate-Strukturen und habe da eine praktische Frage zu den steuerlichen und organisatorischen Aspekten von systematischen E-Mail-Tests.
Ich betreue mehrere Mandanten, die über Newsletter-Sequenzen Affiliate-Produkte promotet haben. Jetzt wollen sie ihre Open-Rates optimieren, und das ist ja grundsätzlich sinnvoll – nur: Wie dokumentiert ihr das rechtlich sauber?
Meine Fragen:
1. Wenn ich A/B-Tests mit verschiedenen Betreffs, Versandzeiten oder Call-to-Actions fahre – muss das irgendwie in der Buchführung abgebildet werden, oder sind das einfach normale Geschäftsausgaben?
2. Gibt es Unterschiede, je nachdem ob man mit E-Mail-Tools von DE-Hostern oder US-Anbietern testet (DSGVO-Perspektive)?
3. Wie lange müsst ihr die Test-Ergebnisse und Metadaten aufbewahren, falls das Finanzamt fragt?
Ich kenne die Marketing-Seite dieser Tests – interessiert mich aber eher: Wie halte ich das rechtlich und betriebswirtschaftlich sauber fest? Vielleicht hat jemand von euch ähnliche Strukturen und kann aus seiner Praxis berichten.