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Affiliate-Produkte in gesättigten Nischen – wie findet ihr noch Lücken?

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Claudia M.
Beiträge: 1
Themenstarter
(@claudiam42)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#67]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich ja schon seit 8 Jahren mit verschiedenen Nischen im Affiliate-Bereich und trotzdem merke ich immer wieder, wie schwierig es wird, in Bereichen die schon gut besetzt sind noch wirklich profitable Lücken zu finden. Im Sommer läuft das bei mir ein bisschen anders als sonst – ich nutze die ruhigeren Phasen gerne zum Recherchieren und Nachdenken, statt blind auf saisonale Peaks zu setzen.

Meine konkrete Frage: Wie geht ihr vor, wenn eine Nische die euch interessiert auf den ersten Blick schon total überfüllt wirkt? Habt ihr Methoden oder Kriterien, nach denen ihr trotzdem noch Unterbereiche oder Produktgruppen findet, die noch nicht komplett abgegrast sind?

Ich schaue mir meistens Such-Intent und Longtail-Varianten an, aber ich frage mich ob es da noch andere Ansätze gibt die ich vielleicht unterschätze. Zum Beispiel: Geht ihr nach Provisionsstruktur und sucht dann die passende Lücke dazu – oder andersrum erst die Lücke und dann das Programm?

Mich interessiert besonders eure ehrliche Einschätzung dazu, nicht die Lehrbuch-Antwort. Was hat in der Praxis wirklich funktioniert, und wo habt ihr euch die Finger verbrannt?

Freue mich auf den Austausch!

Claudia


2 Antworten
Marcus K.
Beiträge: 5
(@marcusk)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich schau das ehrlich gesagt aus einer etwas anderen Richtung an. Bevor ich überhaupt in eine Nische einsteige, prüfe ich erstmal ob sich das Setup rechtstechnisch sauber umsetzen lässt – DSGVO, Impressumspflicht, Affiliate-Kennzeichnung usw. In gesättigten Nischen ist das oft ein echter Differenziator, weil viele Mitbewerber da schlampig sind und Abmahnrisiken eingehen die ich nicht will.

Die Lücke die du suchst steckt manchmal weniger im Produkt selbst als in der Art wie man die Seite aufbaut. Wer technisch sauber ist, transparenter kommuniziert und keine Graubereiche bei der Kennzeichnungspflicht hat, wird von Nutzern anders wahrgenommen – auch wenn das niemand laut sagt.


Antwort
Marcus8982
Beiträge: 7
(@marcus8982)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Gute Frage, und ja – ich kenn das Problem. Ich gehe meistens den Weg über Traffic-Daten zuerst: Was rankt schon, wer rankt da, und wie alt sind die Seiten die oben stehen? Wenn da viele frische Domains mit dünnem Content auf Seite 1 sind, ist die Nische noch nicht wirklich besetzt sondern nur angetastet.

Der Trick den ich inzwischen öfter nutze: Ich schaue mir nicht die Hauptkategorie an, sondern Kaufmotive dahinter. Gleiche Produktgruppe, aber andere Zielgruppe oder anderer Anlass – das reicht oft schon. Hab das zum Beispiel bei einem Projekt gemerkt wo der generische Traffic komplett überfüllt war, aber eine spezifische Nutzergruppe praktisch ignoriert wurde.

Zum Thema Provisionsstruktur zuerst vs. Lücke zuerst: Ich mache beides parallel ehrlichgesagt. Provisionen unter 5% bei physischen Produkten ohne echten Mehrwert – da steig ich gar nicht erst ein, egal wie verlockend die Lücke aussieht. Das hab ich früh genug gelernt.

Ach ja, ich hatte das Thema Content-Verwertung mal in diesem Thread angeschnitten – da ging's um ähnliche Grundsatzfragen wie man mit Erfahrungen umgeht. Passt glaub ich zum Mindset das du beschreibst.


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