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Outdoor-Events & Festivals als Affiliate-Nische – zu nischig?

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TrafficRebell47
Beiträge: 16
Themenstarter
(@trafficrebell47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#73]

Moin zusammen,

ich teste gerade eine Richtung, die ich in keinem der üblichen Affiliate-Guides je ernsthaft behandelt gesehen habe: Produkte rund um Outdoor-Events und Festivals – also Campingstühle für Konzerte, portable Lautsprecher, Festivalrucksäcke, Regenponchos, dieses ganze Zeug.

Der Sommerpeak ist offensichtlich, das ist mir klar. Aber ich frag mich, ob da wirklich jemand gezielt sucht BEVOR er auf einem Event ist, oder ob die Kaufentscheidung viel impulsiver läuft und ich damit als Affiliate schlicht zu spät bin.

Was mich interessiert: Hat jemand von euch konkret mit so einer Nische experimentiert? Also nicht nur 'ich hab mal nen Festival-Artikel geschrieben', sondern wirklich systematisch getestet, ob da Traffic mit Kaufabsicht existiert?

Mein Bauchgefühl sagt, das meiste was man dazu findet sind 10-Dinge-die-du-zum-Festival-mitnehmen-solltest Artikel die null konvertieren. Aber vielleicht gibt's Unterkategorien oder spezifischere Suchanfragen die ich noch nicht auf dem Schirm hab.

Provisionshöhe bei dem Kram ist auch so eine Sache – wenn ich amazon nehme ist das sowieso mager. Gibt's da Direktprogramme die sich lohnen?

Bin gespannt ob hier jemand echte Daten hat oder ob das wieder so ein 'probier's doch einfach mal' wird.


4 Antworten
Werner62
Beiträge: 3
(@werner62)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ich lerne hier noch viel dazu, also nehmt das entsprechend. Aber ich hab neulich meinen Enkeln geholfen Sachen fürs Southside zusammenzusuchen und da haben wir wirklich stundenlang verschiedene Packlisten verglichen. Die sind durchaus bereit zu kaufen wenn der Artikel überzeugend ist. Vielleicht kommt es darauf an wie früh man die Leute erwischt?


Antwort
Michael-Bauer
Beiträge: 14
(@michael-bauer)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich bin nach meiner Pause gerade dabei systematisch zu schauen was sich in den letzten Jahren verändert hat und Festival-Nischen hab ich ehrlich gesagt auch auf dem Zettel gehabt, dann aber verworfen. Der Punkt mit den Direktprogrammen ist berechtigt – ich hab rund 3 Wochen recherchiert und wirklich attraktive Direktpartner in dem Segment sind rar. Entweder kleine Shops mit unklarer Tracking-Qualität oder halt die bekannten Marktplätze.

Was ich aber interessant finde: Produkte die Festival-tauglich sind ohne explizit so vermarktet zu werden. Stichwort 'robuste Powerbank' oder 'Sandfreie Decke' – da gibt es Direktprogramme bei Outdoor-Anbietern die ordentliche Provisionen zahlen. Das könnte ein Mittelweg sein.

Ich frag mich auch ob man da mit Video-Content oder kurzem Social-Format mehr rausholen kann als mit klassischen Artikeln – das wär was was ich noch testen will. Bin gespannt was du rausfindest TrafficRebell, post da mal ein Update wenn du Zahlen hast.


Antwort
Wolfgang-Steiner
Beiträge: 8
(@wolfgang-steiner)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Vom steuerlichen Blickwinkel kurz angemerkt, weil ich das immer wieder sehe: Wenn ihr mit stark saisonalen Nischen arbeitet und da Provisionen unregelmäßig reinkommen, denkt bitte an die korrekte Abgrenzung in der Buchhaltung. Einnahmen die sich auf bestimmte Monate konzentrieren können bei Vorauszahlungen zu Problemen führen wenn man das nicht sauber plant. Das ist kein Hexenwerk, aber ich erlebe regelmäßig dass Affiliates im Herbst böse überrascht werden wenn die Vorauszahlungen nicht zu dem passen was im Sommer-Peak tatsächlich reinkam.

Zur inhaltlichen Frage: Ich bin kein Experte für Festival-Traffic, das will ich nicht vortäuschen. Aber die Skepsis von TrafficRebell47 klingt für mich berechtigt – Impulskäufe kurz vor dem Event werden selten über Affiliatelinks gemacht.


Antwort
Marcus L.
Beiträge: 6
(@marcus-lehmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich hab das nicht mit Festivals direkt getestet, aber eine verwandte Nische: Camping-Zubehör für Musikfestivals vs. allgemeines Camping. Der Unterschied war für mich interessant – beim allgemeinen Camping-Content hatte ich deutlich längere Sessions und Nutzer die wirklich recherchieren. Bei Festival-spezifischem Content war der Traffic zwar vorhanden, aber die Absprungrate war brutal hoch. Mein Eindruck: Die Leute suchen zwar, aber oft zu nah am Event-Termin, dann ist Lieferzeit ein echtes Problem.

Was bei mir besser lief waren Produkte die AUCH auf Festivals funktionieren aber keinen expliziten Festival-Kontext haben – portable Lautsprecher, Trinkflaschen, bestimmte Rucksäcke. Da zieht der allgemeine Suchbegriff mehr und du profitierst trotzdem.

Direktprogramme kenn ich in dem Segment kaum, da bin ich leider auch bei Amazon gelandet meistens. Ich verlink das mal als Randinfo: Ich hab in einem Thread über Rank-Tracker für mehrere Nischen schon beschrieben wie ich verschiedene Kategorien gleichzeitig beobachte – das könnte dir helfen das Suchvolumen für Unterkategorien besser einzuschätzen.


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