Moin zusammen,
ich mache das hier schon eine Weile neben dem Job und merke, dass ich beim Vergleich von Provisionsmodellen immer wieder an dieselbe Wand stoße. Ich hab gerade ein paar Stunden am Wochenende genutzt, um mir verschiedene Programme genauer anzuschauen – und je mehr ich vergleiche, desto unübersichtlicher wird es.
Mein konkretes Problem: Ich weiß nie so richtig, ob ich besser bei einem Programm mit hoher prozentualer Provision aber kleinem Warenkorbwert fahre oder lieber bei einem mit fester CPA-Vergütung und solidem Volumen. Theoretisch klingt das alles logisch, aber in der Praxis fehlt mir eine Methode, die ich schnell und ohne stundenlanges Rumrechnen anwenden kann.
Dazu kommt, dass ich unter der Woche kaum Zeit habe – ich komme abends nach Hause und hab vielleicht 45 Minuten, die ich sinnvoll nutzen kann. Ich suche also eher pragmatische Wege, nicht die 'perfekte' Lösung auf dem Papier.
Falls ihr Erfahrungen habt, wie ihr Provisionsmodelle strukturiert bewertet – ob ihr irgendeine einfache Formel nutzt, bestimmte Kennzahlen priorisiert oder einfach nach Bauchgefühl und Erfahrungswerten geht – würde mich das wirklich interessieren. Gerne auch ehrliche Einschätzungen, ob sich das für Leute mit 9-to-5 überhaupt rechnet.
Danke schon mal,
Markus
Hey Markus,
ich kenn das Problem – ich steige gerade nach langer Pause selbst wieder ein und merke, dass sich einiges verändert hat, aber manche Grundfragen sind noch dieselben wie damals.
Was ich früher gemacht hab und jetzt wieder aufgreife: einfach den "Wert pro Klick" ausrechnen – also Conversion Rate mal Provision. Damit kann man prozentuale und CPA-Modelle ganz grob auf einen Nenner bringen. Kein Hexenwerk, geht in paar Minuten.
Was mich heute neu interessiert ist, wie sich Netzwerke bei den Tracking-Fenstern verhalten – das war früher weniger ein Thema, spielt aber anscheinend mittlerweile eine größere Rolle bei der Vergleichbarkeit.
Für Nebenberufler würd ich eher auf Stabilität setzen als auf maximale Provision. CPA mit konstantem Volumen schläft ruhiger als volatile Hochprovisionsprodukte mit dünner Datenbasis. Zumindest ist das meine Theorie, die ich gerade selbst wieder teste.
Bin gespannt, was andere hier sagen die das aktiv leben.