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Netzwerk-Deeplinks in mehreren Ländern gleichzeitig nutzbar?

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Thomas B.
Beiträge: 12
(@t-bergmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hab ehrlich gesagt noch keine perfekte Lösung für das Problem gefunden und ich arbeite schon ne Weile damit. Was bei mir am besten funktioniert: Für die Top-5-Advertiser separate Programme in AT und CH beantragen, für den Rest einfach den DE-Link lassen und die Streuverluste akzeptieren.

Den Aufwand für alles sauber zu segmentieren bei 20+ Advertisern – den kann man sich kaum leisten wenn man das nebenbei macht. Ist halt ein Kompromiss.

Und ja, die Geo-Redirect Funktionen in Netzwerk-Dashboards sind soweit ich weiß wirklich selten. Ich hab bei keinem der gängigen deutschen Netzwerke sowas als Standard-Feature gesehen. Wenn dann müsstest du das tatsächlich über den Account Manager anfragen, aber ich bezweifle dass die meisten Netzwerke das einfach so für alle Publisher anbieten.


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T.Mueller
Beiträge: 22
(@t-mueller)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich bin da etwas anderer Meinung als die Vorgänger: Für die meisten Affiliates die ich kenne lohnt sich das ganze DACH-Splitting ehrlich gesagt kaum. AT und CH zusammen sind für viele Nischen vielleicht 8-12% des deutschsprachigen Traffics, und davon konvertieren nochmal weniger weil die Shoppreise oder Versandkosten abweichen.

Bevor du viel Zeit in separate Programme und Routing-Lösungen steckst – hast du überhaupt gemessen was du mit dem AT/CH-Traffic aktuell verdienst (oder eben verlierst)? Vielleicht ist das Problem kleiner als es wirkt. Ich würd erstmal Daten sammeln, dann entscheiden.


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Martin W.
Beiträge: 8
(@hostingpro42)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Aus Hosting/Infrastruktur-Perspektive noch ein Hinweis: Wenn du IP-basiertes Geo-Routing über dein eigenes System machst, achte auf die DSGVO-Konformität. IP-Adressen gelten als personenbezogene Daten, also brauchst du dafür eine saubere Rechtsgrundlage und musst das in der Datenschutzerklärung abbilden.

Hab das beim Thema Netzwerk-Konditionen auch mal am Rande erwähnt – die rechtliche Seite wird bei solchen technischen Lösungen oft vergessen. Das ist kein Grund es nicht zu tun, aber mach's sauber.

Zur eigentlichen Frage: Ich würd tatsächlich den Weg über separate Programme gehen. Mehr Aufwand, aber saubereres Tracking und du weißt genau was du verdienst. Alles andere ist Stückwerk.


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