Hallo zusammen, ich steige nach 8 Jahren Pause wieder ins Affiliate-Marketing ein und möchte diesmal von Anfang an alles rechtssicher aufbauen. Mein Fokus liegt auf SaaS- und digitalen Produkten – das scheint mir für einen Neustart interessant zu sein.
Meine Hauptfrage: Welche Netzwerke unterstützen diese Produktkategorien und bieten dabei transparente DSGVO-Compliance? Ich habe gelesen, dass es da große Unterschiede gibt.
Mir ist wichtig:
- Klare Datenschutzerklärungen und Cookie-Handling seitens des Netzwerks
- Nachvollziehbare Tracking-Methoden (keine Black-Box)
- Support, der Rechtsfragen ernst nimmt
- Idealerweise deutschsprachig oder mit verlässlichem deutschen Support
Ist es sinnvoll, mit mehreren kleineren Netzwerken zu starten, oder sollte ich mich auf ein etabliertes konzentrieren? Und wie prüfe ich das DSGVO-Thema bei der Bewerbung?
Danke für eure Erfahrungen!
Nach über zehn Jahren kann ich dir sagen: Die großen Player haben ihre Hausaufgaben gemacht bei DSGVO. Aqua, Awin, Belboon – die tracken alle irgendwie sauber.
Für SaaS würde ich aber ehrlich sagen, dass die klassischen Netzwerke oft zu breit aufgestellt sind. Schau dir spezialisierte SaaS-Netzwerke an, die haben oft bessere Provisionen und kümmern sich um das rechtliche drumherum. Und ganz wichtig: Deine eigene Website muss sauber sein – Cookie-Banner, Datenschutzerklärung. Das Netzwerk selbst ist da nur die halbe Miete.
Wenn du auf Social Media pushen willst, ist das noch ein eigenes Kapitel bei DSGVO – da hab ich auch schon was geschrieben.
Guter Gedanke, das Thema gleich am Anfang ernst zu nehmen. Bei den etablierten Netzwerken (ich arbeite hauptsächlich mit zwei großen) sind die DSGVO-Standards mittlerweile Standard – die müssen da einfach sauber sein.
Für SaaS speziell: Schau dir die AGB und Datenschutzrichtlinien an, bevor du dich anmeldest. Frag im Bewerbungsformular direkt nach ihrer Tracking-Methodik und ob sie First-Party-Daten nutzen. Die meisten haben da mittlerweile Dokumentation.
Mein Tipp: Beginne mit einem Netzwerk, das du komplett durchschaust, statt von Anfang an auf fünf gleichzeitig zu jonglieren. Du brauchst Zeit, die Systeme zu verstehen – und rechtlich ist es auch einfacher, wenn du deine Prozesse sauber dokumentieren kannst. Habe ich hier auch mal behandelt: Datenschutzerklärung: Online-Generator vs. eigener Text?