Moin zusammen, mich beschäftigt gerade eine praktische Frage, die ich bisher immer irgendwie ignoriert habe: Ich tracke aktuell über drei verschiedene Netzwerke gleichzeitig und merke, dass die ausgewiesenen Provisionen am Ende der Abrechnung oft deutlich niedriger sind als die rohen Conversion-Zahlen suggerieren.
Es geht mir konkret um die versteckten Kosten – also Stornogebühren, Netzwerk-Provisionen, Zahlungsgebühren und solche Dinge. Bei manchen Netzwerken scheinen die einfach deutlich aggressiver zu kalkulieren als bei anderen. Ich bin nebenberuflich unterwegs und kann nicht täglich alles durchschauen, deshalb versuche ich, meine Zeit auf die wirklich rentablen Programme zu konzentrieren.
Wie macht ihr das? Habt ihr eine Methode, um die tatsächliche Netto-Provision pro Netzwerk zu berechnen, oder nutzt ihr da bestimmte Tools? Und gibt es Netzwerke, die euch besonders transparent vorkommen beim Thema Gebührenstruktur? Im August ist oft Zeit für so eine Analyse – vielleicht nutze ich die Gelegenheit für einen kleinen Audit.
Interessante Frage, Marcus. Ich bin gerade dabei, meine erste Website zu skalieren und habe das gleiche Problem beobachtet. Besonders bei den Hidden Fees bin ich überrascht worden – manche Netzwerke rechnen regelmäßig Chargebacks und Stornogebühren ab, die nirgendwo klar kommuniziert werden.
Ich nutze inzwischen ein simples Tracking-Sheet, wo ich die rohe Conversion-Quote mit der finalen Auszahlung vergleiche. So sehe ich die echte Conversion-Rate. Bei technischen Fragen zum API-Setup helfe ich mir mit der Netzwerk-Dokumentation, aber bei der Gebührenstruktur muss man wirklich nachfragen – die Account Manager sind da meist hilfreich, wenn man konkret fragt.
Nach meiner ersten Pause muss ich sagen: Die Netzwerke haben ihre Gebühren in den letzten Jahren massiv verschärft. Damals waren die Margen klarer. Was ich aber gelernt habe: Es lohnt sich, mit dem Account Manager zu sprechen, wenn du über längere Zeit konsistente Zahlen lieferst. Ich hatte früher bessere Konditionen ausgehandelt, indem ich transparent meine Traffic-Quellen gezeigt habe. Vielleicht versuch ich das im Herbst wieder – im Sommer ist oft weniger los bei den Netzwerk-Teams.