Hallo zusammen,
ich bin relativ neu im Affiliate-Marketing und beschäftige mich vor allem mit digitalen Produkten und Partnerschaften. Jetzt habe ich mich bei einem größeren Netzwerk angemeldet und schaue mir regelmäßig das Dashboard an – bin aber ehrlich gesagt etwas überfordert von der Fülle an Daten.
Mein Problem: Ich sehe da Clicks, Impressions, Conversions, unterschiedliche Provisionsraten, Stornoquoten und noch viel mehr. Aber ich weiß nicht, welche Zahlen mir wirklich sagen, ob eine Kampagne gut läuft oder nicht. Im Sommer habe ich etwas Zeit und möchte das jetzt strukturiert angehen.
Wie geht ihr da vor? Auf welche Metriken schaut ihr zuerst, wenn ihr ins Dashboard reingeht? Gibt es einen sinnvollen Ablauf, um die Daten auszuwerten und dann konkrete Optimierungen abzuleiten? Und wie erkenne ich, ob ein Produkt oder Partner einfach nicht zu mir passt oder ob ich die Kampagne nur falsch aufgesetzt habe?
Freue mich über praktische Tipps!
Das ist die klassische Anfängerfalle – zu viele Zahlen, zu wenig Kontext. Ich würde aber kritisch fragen: Welches Netzwerk nutzt du denn? Die Dashboards sind teilweise so unterschiedlich aufgebaut, dass pauschale Tipps nicht helfen.
Was ich sehe: Viele schauen auf ROI oder Provision pro Click, dabei vergessen sie völlig, dass die Netzwerk-Stornos und Gebührenmodelle das Bild komplett verzerren können. Ein Produkt sieht profitabel aus, aber nach Netzwerk-Gebühren und durchschnittlicher Stornoquote ist es ein Verlustmacher.
Mein Ansatz wäre: Erst die Rohdaten verstehen (Clicks, Conversions, was wirklich getrackt wird), dann mit den Netzwerk-Spezifikationen abgleichen. Die meisten Anfänger machen den Fehler, das Dashboard zu trauen, ohne die Bedingungen dahinter zu kennen. Vielleicht poste mal, welches Netzwerk es ist – dann kann ich dir sagen, worauf du dort spezifisch achten solltest.
Hey Gerhard,
gute Frage – viele steigen da überfordert ein. Meine Strategie: Ich konzentriere mich zunächst auf drei Zahlen – Click-Through-Rate, Conversion-Rate und Return on Ad Spend (ROAS). Das sind die Leitmetriken.
Wie ich vorgehe: Erst die CTR anschauen – wenn die unter dem Netzwerk-Durchschnitt liegt, stimmt was mit den Creatives oder der Zielgruppe nicht. Dann die CR – das ist der größte Hebel. Wenn Clicks da sind, aber wenig konvertiert, ist oft die Landingpage oder das Produkt-Match das Problem.
Was ich noch wichtig finde: die Stornoquote nicht ignorieren. Ein Produkt mit 30% Stornos bringt dir langfristig nichts, egal wie gut die CR aussieht.
Mein Tipp für dich: Nimm dir jeden Sonntag 20 Minuten Zeit, schreib die drei Zahlen auf und vergleich sie wöchentlich. Nach 2-3 Wochen siehst du Muster und weißt, wo du anpassen musst. Das ist authentischer als täglich ins Dashboard zu starren.
Welche Produktkategorie testest du denn gerade?