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Dashboard-Daten richtig lesen: Worauf schaut ihr zuerst?

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Brigitte-Koch
Beiträge: 18
Themenstarter
(@brigitte-koch)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#77]

Hallo zusammen,

ich bin jetzt schon eine ganze Weile im Affiliate-Bereich unterwegs und kenne mich bei der Produktauswahl inzwischen ganz gut aus – gerade im Haushalts- und Lifestyle-Bereich weiß ich nach Jahren schon recht intuitiv, was läuft und was nicht. Aber beim Thema Dashboard-Auswertung merke ich immer wieder, dass ich vermutlich nicht so effizient vorgehe wie ich könnte.

Konkret: Ich habe im Moment mehrere Netzwerke aktiv und öffne die Dashboards meist morgens mit dem Kaffee. Dann schaue ich EPC, Klicks, Conversions – eigentlich immer in der gleichen Reihenfolge. Aber ich frage mich ob das wirklich sinnvoll ist oder ob ich da Prioritäten falsch setze.

Was mich beschäftigt: Welche Kennzahl schaut ihr als erstes an und warum? Gibt es bestimmte Warnzeichen im Dashboard, die ihr sofort erkennt und auf die ihr direkt reagiert? Und wie oft schaut ihr eigentlich drauf – täglich, wöchentlich, nur nach Kampagnenänderungen?

Im Sommer laufen manche meiner Haushaltskategorien etwas schwächer, da würde ich gerne gezielter gegensteuern statt blind zu optimieren. Bin gespannt wie ihr das handhabt, vielleicht mache ich da irgendwo einen Denkfehler.


2 Antworten
Markus-Bender
Beiträge: 3
(@markus-bender)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ich schau als erstes immer auf die EPC-Entwicklung im Wochenvergleich, nicht die absolute Zahl. Wenn der EPC im Vergleich zur Vorwoche um mehr als 15-20% einbricht, ist das für mich sofort ein Signal – entweder Tracking-Problem, Landingpage geändert beim Advertiser oder einfach saisonaler Einbruch.

Für mich als Nebenberufler mit begrenzter Zeit ist das der schnellste Filter: erst EPC-Trend, dann Stornoquote, dann erst Klickvolumen. Klicks allein sagen ja eigentlich erstmal gar nichts.

Was ich bei Haushaltskategorien im Sommer beobachte: CR bricht oft ein weil die Leute einfach abgelenkt sind, aber der Traffic läuft weiter. Da hilft es manchmal, gezielt die Produkte vorzuschieben die auch im Sommer gekauft werden – Grillaccessoires, Gartenhelfer, sowas in der Richtung. Wenn du dein Sortiment etwas auf Sommerrelevanz optimierst, merkst du das im Dashboard recht schnell.

Ich check meine Dashboards übrigens nur zweimal pro Woche. Täglich wäre für mich nicht machbar und ehrlich gesagt auch nicht nötig – bei zu kurzen Intervallen reagiert man auf Rauschen statt auf echte Trends. Hatte das Thema auch schon bei meiner KI für Retargeting-Entscheidungen Diskussion angesprochen, da geht es im Kern um dasselbe Problem.


Antwort
Michael-Bauer
Beiträge: 14
(@michael-bauer)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ehrlich gesagt bin ich da noch im Lernmodus nach meiner langen Pause. Aber was mir direkt aufgefallen ist: Die Dashboards moderner Netzwerke haben sich wirklich verändert, viel mehr Filtermöglichkeiten als früher.

Mein erster Instinkt war auch täglich schauen, aber ich glaube Markus B. hat da einen guten Punkt mit dem Rauschen.


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