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Conversion-Rate stagniert trotz mehr Traffic – wo liegt der Fehler?

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Heinz B.
Beiträge: 3
Themenstarter
(@h-brenner)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#29]

Hallo zusammen,

ich sitze gerade schwitzend vor meinem Rechner (draußen knapp 37 Grad, Ferienzeit läuft auf Hochtouren) und schau mir seit Wochen die gleichen Zahlen an – und ich verstehe es einfach nicht.

Kurze Situation: Ich hab meine Traffic-Zahlen in den letzten 3 Monaten fast verdoppelt. SEO läuft besser als je zuvor, neue Artikel ranken schneller, alles soweit gut. Aber die Conversion-Rate geht nicht mit hoch – die dümpelt seit Wochen konstant bei knapp 1,2% rum, egal ob 800 oder 1.600 Besucher am Tag.

Meine Fragen:
– Ist das beim Skalieren normal, dass die CR erst mal flach bleibt?
– Liegt das am Traffic selbst (also falsche Besucher rein)? Oder eher an der Landingpage?
– Ab wann lohnt es sich, wirklich intensiv A/B-Tests zu machen? Ich hab das noch nie systematisch gemacht, immer nur Pi mal Daumen Änderungen.

Die Nische ist im Bereich Outdoor/Wandern, Partnerrprogramme sind Amazon und ein kleineres Direktprogramm. Ich schreibe den Content selbst, alles organisch.

Hat jemand ähnliche Phasen erlebt und weiß, woran's lag? Ich will jetzt nicht blind an Stellschrauben drehen ohne zu wissen was ich tue.


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5 Antworten
Werner-Stolz
Beiträge: 2
(@werner-stolz)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Naja, ich würde nicht sofort Panik schieben. 1,2% klingt nach wenig, aber ich kenne Leute die mit solchen Werten ganz ordentlich verdienen wenn das Volumen stimmt.

Was ich dir raten würde – und ich sag das als jemand der sich im Bereich Reise und outdoor-nahe Nischen ein bisschen auskennt: Schau zuerst auf deine besten Seiten separat. Welche Artikel haben 3% oder 4% CR? Welche haben 0,4%? Das sagt dir viel mehr als der Durchschnittswert. Wenn du weißt welche Artikel konvertieren, kannst du gezielt schauen was die machen anders.

Den Fehler beim Skalieren ist oft dass man auf Gesamtzahlen schaut und dabei die Perlen im Portfolio übersieht die man eigentlich als Vorlage nehmen sollte. Analysier erstmal intern bevor du anfängst extern zu testen.


Antwort
Stefan89
Beiträge: 9
(@stefan89)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Werner hat recht – Artikel-by-Artikel-Analyse ist der erste Schritt, mach das wirklich zuerst.

Aber kurz zu deiner A/B-Test-Frage: Nimm Clarity von Microsoft (kostenlos) oder VWO in der Free-Version. Clarity zeigt dir zumindest Heatmaps und Recordings, da siehst du oft auf Anhieb wo Leute abspringen. Manchmal brauchst du gar keinen echten Split-Test um offensichtliche Schwachstellen zu finden – manchmal klickt einfach keiner den Button weil er halm unter der Seite liegt und niemand scrollt so weit.


Antwort
Hans W.
Beiträge: 6
(@h-weber57)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich seh das etwas anders als Thomas. Klar ist der Traffic-Mix relevant, aber 1,2% klingt für Amazon-Affiliate in der Outdoor-Nische eigentlich nicht mal schlecht – kommt natürlich drauf an was du verlinkst und zu welchem Preis.

Meine Erfahrung (ich mach das schon ne Weile und hab mich da auch durch einiges durchgebissen): Oft liegt das Problem gar nicht am Traffic oder der Landing Page, sondern am Kontext der Verlinkung. Also: Verlinkst du die Produkte natürlich im Text oder sitzt da irgendwo eine Produktbox die aussieht wie Werbung? Gerade in Outdoor-Communities sind Leser oft sehr werbesensibel.

Ich hab mal in nem ganz anderen Zusammenhang drüber geschrieben wie man Affiliate-Links sinnvoll einbettet ohne dass es aufdringlich wirkt – hier der Link falls interessant. Grundprinzip gilt aber auch fürs Skalieren: Wenn der neue Content nicht die gleiche redaktionelle Qualität hat wie der alte, merkt der Leser das.


Antwort
ThomasBreuer
Beiträge: 3
(@thomasbreuer)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Das kenn ich. Hab das fast 1:1 so durchgemacht – Traffic verdoppelt, CR blieb eingefroren. Das Problem lag bei mir am Traffic-Mix: Wenn du skalierst, ziehst du automatisch breitere Keywords an, also Leute die noch gar nicht kaufbereit sind. Top-of-Funnel wächst schneller als Bottom-of-Funnel, und das drückt die Gesamtrate runter.

Concret: Schau dir in der Search Console an, über welche Queries der neue Traffic kommt. Ich wette, da sind viele informationelle Suchanfragen dabei die vorher nicht in dem Umfang da waren.

Zu A/B-Tests: Ich hab das in diesem Thread zur Automatisierung und Urlaubszeit schon mal angesprochen – unter 500 tägliche Besucher pro Seite hat A/B-Testing statistisch kaum Aussagekraft. Mit deinen Werten kannst du aber schon sinnvoll testen. Fang mit dem Element an das am meisten Einfluss hat: der Call-to-Action-Platzierung und dem Button-Text. Nicht alles auf einmal ändern.


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