Hey Leute,
stehe gerade vor einer größeren Entscheidung und würde gerne eure Meinungen dazu hören. Hab momentan 3 Affiliate-Sites auf WordPress laufen (alle mit Elementor gebaut), die auch ganz okay performen. Mache etwa 2.800€/Monat damit.
Nun hab ich aber von mehreren Seiten gehört, dass Webflow deutlich schneller sein soll und bessere Core Web Vitals liefert. Ein Kollege meinte, seine Site lädt jetzt 40% schneller seit dem Wechsel. Das klingt natürlich verlockend, besonders wenn Google immer mehr Wert auf Pagespeed legt.
Allerdings ist so ein Wechsel ja schon ein ziemlicher Aufwand - komplett neue Designs, eventuell andere Hosting-Struktur, neue Workflows lernen. Und Webflow ist auch nicht gerade günstig mit den monatlichen Kosten.
Hat von euch schon mal jemand den Wechsel von WordPress zu Webflow gemacht? War der Performance-Boost wirklich so deutlich spürbar, dass sich der ganze Stress gelohnt hat? Oder reicht es vielleicht auch, WordPress einfach besser zu optimieren?
Würde mich über eure Erfahrungen freuen!
Hi Thomas!
Ich bin vor 6 Monaten von WordPress zu Webflow gewechselt und bereue es ehrlich gesagt ein bisschen. Die Performance ist wirklich besser geworden, das stimmt schon. Aber der Aufwand war enorm und ich hatte wochenlang kaum Einnahmen, weil alles neu aufgebaut werden musste.
Das größte Problem: viele Affiliate-Tools funktionieren nicht oder nur umständlich mit Webflow. Tracking, A/B-Tests, bestimmte Plugins - alles viel komplizierter als bei WordPress. Dazu kommt, dass du bei Webflow viel abhängiger bist. Wenn die ihre Preise erhöhen oder Features ändern, kannst du nichts machen.
Bei 2.800€/Monat würde ich persönlich erstmal bei WordPress bleiben und da optimieren. Nimm ein schnelles Theme, gutes Caching und optimiere deine Bilder. Das bringt oft schon sehr viel und kostet dich keine monatelange Umbauzeit.
Webflow ist definitiv schneller out-of-the-box, aber wie Werner schon sagt - WordPress lässt sich auch sehr gut optimieren. Hab selbst beide Systeme im Einsatz.
Was viele übersehen: Bei Affiliate-Sites geht's nicht nur um reine Ladegeschwindigkeit, sondern auch um Conversion-Optimierung. Und da ist WordPress mit seinen ganzen Conversion-Tools einfach unschlagbar.
Bei 2.800€ Umsatz würd ich den Wechsel nur machen, wenn du wirklich gravierende Performance-Probleme hast. Falls ja: erst mal WordPress optimieren (LiteSpeed Cache, Cloudflare, Bilder komprimieren). Kostet dich 'nen Bruchteil der Zeit und bringt oft 80% des Webflow-Vorteils.
Moin Thomas,
kann ich gut verstehen, dass du überlegst zu wechseln. Hab selbst lange überlegt, ob ich von WordPress weg soll. Am Ende bin ich aber dabei geblieben und hab einfach ordentlich optimiert.
Webflow ist schon schnell, keine Frage. Aber du kannst auch WordPress sehr schnell bekommen: gutes Hosting (ich nutze WP Engine), schlankes Theme statt Elementor (GeneratePress oder Astra), Caching Plugin und CDN. Damit kommst du locker auf ähnliche Ladezeiten.
Der große Vorteil von WordPress ist halt die Flexibilität und die ganzen Plugins. Bei Webflow bist du schon ziemlich eingeschränkt, was Affiliate-Tools angeht. Und wenn du mal Probleme hast, findest du für WordPress deutlich mehr Hilfe.
Von den Kosten her: Webflow wird schnell teuer, besonders wenn du mehrere Sites hast. WordPress mit gutem Hosting ist langfristig günstiger.
Mein Tipp: Erst mal WordPress richtig optimieren, bevor du alles über den Haufen wirfst.