Hey zusammen,
ich überlege gerade, ob ich meine Sport-Outdoor-Aktivitäten um eine dedizierte Camping-Zubehör-Seite erweitern soll. Konkret geht es mir um Segmente wie Schlafsäcke, Campingkocher, Trekkingstöcke und ähnliches Mittelklasse-Equipment zwischen 40 und 150 Euro.
Mein Problem: Ich sehe zunehmend, dass Amazon selbst in diesen Bereichen mit Eigenmarken wie AmazonBasics oder Eono reindrückt. Die Rankings werden von Amazon-Eigenartikeln und ein paar großen Testseiten dominiert. Ich frage mich, ob da noch realistische Chancen für eine mittelgroße Affiliate-Seite sind, oder ob man dort von vornherein chancenlos ist.
Was mich bei Outdoor im Allgemeinen positiv überrascht: Die Conversionrates sind oft stabiler als ich zunächst gedacht hatte, weil die Leute wirklich kaufbereit kommen. Gerade jetzt im Sommer merke ich das deutlich – Urlaubsplanung, Campingurlaub in Deutschland wächst ja seit einigen Jahren.
Also meine konkreten Fragen:
- Habt ihr Erfahrungen mit Camping-Spezialseiten vs. breiteren Outdoor-Seiten? Was konvertiert besser?
- Wie geht ihr mit den Amazon-Eigenmarken-Problemen um? Einfach ignorieren und auf spezifischere Produkte setzen?
- Lohnt es sich, zusätzlich Direktprogramme von Herstellern wie Deuter oder MSR einzubinden, oder ist der Mehraufwand nicht gerechtfertigt?
Bin gespannt auf eure Einschätzungen – gerade von Leuten die selbst Outdoor-Erfahrung mitbringen.
Markus
Interessantes Thema, ich steh ja selbst gerade am Anfang nach langer Pause und versuche das Ganze diesmal von Anfang an effizienter anzugehen.
Was mich bei deiner Frage interessiert: Hast du schon mal geschaut, wie gut sich Camping-Content eigentlich automatisiert bzw. halbautomatisch befüllen lässt? Ich frage weil ich aktuell viel mit KI-gestützten Workflows experimentiere und Outdoor/Camping da eigentlich ganz dankbar wirkt – Produktvergleiche, Saison-Updates, das lässt sich gut strukturieren.
Zu den Amazon-Eigenmarken: Ich würde da nicht zu viel Energie reinstecken. Mein Gefühl ist, dass Leute die wirklich Deuter oder MSR suchen, nicht auf AmazonBasics umsteigen. Die haben konkrete Markenpräferenzen. Genau da würde ich ansetzen und Direktprogramme zumindest testen – ob der Mehraufwand sich lohnt zeigt sich ja erst in der Praxis.
Spezialisierte Seite vs. breit aufgestellt – keine Ahnung ehrlich gesagt, bin selbst zu neu um das fundiert zu beurteilen.