Hi zusammen,
ich überlege schon seit Monaten, ob ich in die KI-Tools-Nische einsteigen soll, aber bin mir unsicher ob der Zug nicht schon abgefahren ist. Mittlerweile gibt es gefühlt hunderte Vergleichsseiten für ChatGPT-Alternativen, AI-Bildgeneratoren und was weiß ich.
Andererseits entwickelt sich der Bereich so rasant weiter - fast wöchentlich kommen neue Tools raus. Vielleicht ist das auch eine Chance? Ich merke bei mir im Umfeld, dass immer mehr Leute nach KI-Lösungen für ihre Arbeit suchen, aber oft nicht wissen wo sie anfangen sollen.
Mein Plan wäre eine Seite mit Fokus auf KI-Tools für kleinere Unternehmen und Freelancer - also nicht der 100ste ChatGPT-Vergleich, sondern eher Richtung Buchhaltungs-KI, Design-Tools oder sowas. Die Provisionen bei vielen Anbietern sind ja auch nicht schlecht.
Was meint ihr - ist da noch Luft nach oben oder kämpfe ich gegen zu viele etablierte Player? Nutzt jemand von euch die Sommerzeit gerade für den Aufbau neuer Projekte? Würde mich über eure Einschätzung freuen!
Grüße
Stefan
Stefan, aus meiner Sicht ist die KI-Nische noch nicht tot, aber du musst wirklich clever positionieren. Die großen Player haben natürlich die Mainstream-Keywords besetzt, aber es gibt noch viele Unterbereiche die wenig bearbeitet sind.
Dein Ansatz mit KI für kleinere Unternehmen hört sich vernünftig an. Ich hab letztes Jahr eine Seite in einem verwandten Bereich aufgebaut und merke, dass spezialisierte Inhalte oft besser konvertieren als die 08/15-Vergleiche. Bei meinem Brand-Projekt hab ich ähnliche Erfahrungen gemacht - Nische ist wichtiger als Reichweite.
Wichtig: Schau dir die Provisionsstrukturen genau an. Viele KI-Tools haben recurring revenue Modelle, das kann richtig gut laufen wenn die Nutzer dabei bleiben. Aber auch höhere Stornoquoten als bei physischen Produkten.
Kommt drauf an was du unter "lohnen" verstehst 😉
KI-Tools können funktionieren, aber du brauchst echt viel technisches Verständnis um glaubwürdig zu bleiben. Die Zielgruppe merkt schnell wenn jemand nur oberflächlich über die Tools schreibt.
Ich würd eher in Richtung sehr spezielle Anwendungsfälle gehen - sowas wie "KI für Handwerker" oder "KI für Restaurants". Da ist weniger Konkurrenz als bei den Standard-Vergleichen.
Moin Stefan,
ich bin da etwas skeptischer als H.Weber. Der KI-Markt ist extrem schnelllebig - was heute hot ist, kann nächsten Monat schon wieder weg sein. Da permanent Content zu aktualisieren ist echt aufwendig.
Aber wenn du trotzdem rein willst: Fokussier dich auf die Business-Anwendungen wie du sagst. Da ist die Zielgruppe bereit mehr zu zahlen und wechselt nicht so schnell wie Privatnutzer. Bei meinem Steuer-Thread ging's auch um Business-Kunden - die sind einfach dankbarer.
Tipp: Vergiss nicht die rechtlichen Aspekte bei KI-Tools. DSGVO, Datenschutz etc. - da sind viele Unternehmen sehr vorsichtig geworden.