Moin zusammen,
ich teste gerade Claude für meine Outdoor-Landingpages und bin ehrlich gesagt verwirrt, wie viele Variablen da reinspielen. Ich schreibe meine Prompts bisher relativ simpel – sowas wie "Schreib einen Produkttext für eine Wanderjacke" – aber die Ergebnisse sind teilweise einfach zu generisch.
Bei meinen Sport- und Outdoor-Produkten brauche ich ja viel spezifischere Conversions. Meine bisherigen Tests zeigen: Wenn ich dem Prompt mehr Kontext zu meiner Zielgruppe, zum Produktvergleich und zu den Pain Points gebe, wird's deutlich besser. Aber wo zieht ihr die Grenze zwischen "hilfreicher Kontext" und "zu viel Input, das macht's nur unübersichtlich"?
Habt ihr ne systematische Struktur für eure Prompts? Also z.B. erst Zielgruppe definieren, dann Produktmerkmale, dann Vergleich zu Konkurrenz? Oder testet ihr da eher wild durch?
Und: Nutzt ihr die Prompt-History von Claude, um das Modell sozusagen "feinjustieren" zu lassen, oder startet ihr bei jeder neuen Page von vorne?
Interessiert mich speziell für Nischen, wo die Conversion stark vom richtigen Tonfall und den richtigen Keywords abhängt.
Das ist ne gute Beobachtung. Ich test das gerade selbst und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass die Prompt-Struktur bei mir so aussieht: Erst role definition ("Du bist ein Copywriter für Outdoor-Produkte"), dann Zielgruppe ("Zielgruppe: Männer 35-55, ambitionierte Wanderer"), dann das Produkt mit 3-4 Key Features, dann der wichtigste Part bei mir – die Konkurrenzpositionierung. Also nicht nur "vergleich mit Konkurrenz", sondern konkrete Punkte wie "Diese Jacke ist besser als Marke X, weil..."
Bei der History: Ich nutze die, um Claude "educaten" zu lassen. Zeige ihm 2-3 Beispiele von guten Texten (von mir selbst geschrieben, nicht von KI), lass ihn analysieren, was gut läuft, und dann schreib ich den Prompt für die neue Page. Das spart mir Zeit und die Qualität wird konsistenter. Schau mal, ob das bei deinen Nischen auch greift.
Bei mir ist wichtig: Welche Plattform? Wenn du für Amazon-Vergleichsseiten schreibst, brauchst du andere Prompts als für direkte Landingpages. Und rechtlich würde ich vorsichtig sein – wenn Claude zu sehr in der Nähe von bestehenden Competitor-Texten schreibt, kann das schnell problematisch werden. Hast du das im Blick, oder testest du da eher nach Conversion ohne auf die Quellen zu gucken? Ist gerade bei physischen Produkten ein Thema, das immer mehr Leute unterschätzen.