Moin zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiver mit KI-gestütztem Schreiben für Landingpages und bin auf ein Problem gestoßen: Die Outputs von Claude sind teilweise gut, aber ich weiß nicht wirklich, wie ich systematisch testen kann, ob die generierten Texte tatsächlich besser konvertieren als das, was ich vorher manuell geschrieben habe.
Meine Frage ist nicht theoretisch – ich will konkret wissen: Wie baut ihr den Prompt auf, damit die KI-generierten Varianten dann auch messbar besser performen? Und wie dokumentiert ihr das, um es später für die Steuererklärung nachvollziehbar zu machen, wenn ihr den Aufwand gegenüber den Einnahmen belegen müsst?
Ich habe über 12 Jahre Erfahrung im Affiliate-Marketing und kenne die Basics – aber beim Prompt-Engineering für Landing Pages fühle ich mich wie ein Anfänger. Gibt es da Best Practices, die ihr regelmäßig nutzt? Welche Fehler sollte ich von vornherein vermeiden?
Freue mich auf praktische Tipps!
Ich hatte anfangs ähnliche Probleme. Mein Setup: Ich gebe Claude eine Konkurrenzanalyse mit zum Prompt – also "Schau dir diese drei Top-Seiten an [URLs oder Auszüge], nutze ihre Stärken, aber schreib es für meine Zielgruppe". Das hat bei mir den Conversion-Lift gebracht.
Was ich auch mache: Ich teste nicht nur den finalen Text, sondern auch einzelne Elemente – Headlines, Call-to-Action-Formulierungen. Dafür gebe ich Claude Kriterien vor, was gutes Copywriting für diese Nische bedeutet.
Beim Traffic-Aufbau für digitale Produkte merke ich, dass der Text allein nicht ausreicht – aber kombiniert mit gutem Landing-Page-Design und richtigem Targeting funktioniert es deutlich besser. Die KI hilft hier enorm, mehrere Varianten schnell zu generieren, die ich dann live teste.
Rainer, gute Frage. Ich teste meine Prompts in drei Durchläufen: Erst schreib ich den Grundgerüst auf, dann frage ich Claude konkret nach Schwachstellen im Text, dann lasse ich es zwei Varianten gleichzeitig schreiben und vergleiche. Das wichtigste ist aber: Du brauchst einen klaren Brief an die KI. "Schreib eine Landingpage" führt zu nix – "Schreib eine Landingpage für [Zielgruppe], die folgende Pain Points hat: [konkrete Punkte], und nutze dabei [Tonalität + Structure-Vorgaben]" ist Gold.
Bei mir hat sich bewährt, die besten Prompts zu dokumentieren – nicht aus steuerlichen Gründen, sondern weil ich schneller reproduzieren kann, was funktioniert. Die Konversionsraten selbst sind natürlich entscheidend. A/B-Testen lässt sich auch über die KI steuern, wenn du klare Varianten-Vorgaben machst.
Schau dir mal an, wie ich das in Prozesse automatisieren statt mehr arbeiten beschrieben habe – da ging's auch um Reproduzierbarkeit.