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KI-Tools und Datenschutz: Welche rechtlichen Grenzen überschreite ich?

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K.Hoffmann
Beiträge: 0
Themenstarter
(@k-hoffmann)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#107]

Moin zusammen,

ich nutze seit ein paar Monaten KI-Tools zur Content-Erstellung und für die Automatisierung meiner Affiliate-Kampagnen. Funktioniert prima, spart Zeit und der Traffic stimmt auch. Aber jetzt hab ich mich gefragt: Was ist eigentlich rechtlich zulässig und wo fangen die Probleme an?

Konkret geht's mir um folgende Punkte:

1. Kundendaten in KI-Tools eingeben – darf ich das? Ich tracke ja Besucher auf meinen Seiten und möchte deren Verhalten mit Claude analysieren. Ist das DSGVO-konform oder muss ich da vorher anonymi­sieren?

2. Affiliate-Partner-APIs mit KI verbinden – wenn ich automatisiert Daten von Partnerprogrammen abfrage und in ein KI-System speise, wer haftet, wenn da fehlerhafte Produktinfos raus­kommen?

3. Impressum und AGB – muss ich transparent machen, dass KI bei mir Content erzeugt? Oder ist das ein Risiko?

Ich bin 15 Jahre im Marketing und will keine bösen Überraschungen erleben. Habt ihr da praktische Erfahrungen oder kennt jemand einen guten Ressourcen-Link dazu?

Danke!


1 Antwort
Gerhard M.
Beiträge: 4
(@gerhard_1956)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Klaus H., das ist ne wichtige Frage, die ich mir auch gestellt hab, bevor ich KI-Tools für meine Analysen eingesetzt hab.

Zu Punkt 1: Ich würd nicht mit echten Kundendaten arbeiten. Das Risiko ist einfach zu hoch. Anonymisieren ist die sicherere Variante – aber richtiges Anonymisieren ist schwerer als gedacht. Meine Erfahrung: Lieber die Daten vorher gründlich aufbereiten oder mit Testdaten arbeiten.

Punkt 2 ist knifflig – da würd ich ehrlich gesagt einen Rechtsanwalt fragen, der sich mit Affiliate-Recht auskennt. Haftung bei fehlerhaften Infos kann schnell teuer werden.

Zu Punkt 3: Mit 15 Jahren Erfahrung weißt du wahrscheinlich selbst, dass Transparenz in AGB nie schadet. Wenn KI beteiligt ist, würd ich das erwähnen. Kunden mögen sowas meistens, wenn es ehrlich kommuniziert wird.

Mein Tipp: Lass dich vorher rechtlich beraten. Die Kosten sparen dir später größere Kopfschmerzen.


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