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Split-Test mit kostenlosen vs. kostenpflichtigen Tools - wo ist die Grenze?

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Stefan8965
Beiträge: 10
Themenstarter
(@stefan8965)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#20]

Hi zusammen,

ich beschäftige mich seit ein paar Monaten intensiver mit Split-Testing und stehe vor einer wichtigen Entscheidung. Bisher nutze ich hauptsächlich kostenlose Tools wie Google Analytics und ein paar Open-Source-Lösungen für meine Tests.

Jetzt überlege ich aber, ob ich nicht in professionelle Testing-Tools investieren sollte. Die Preise sind schon happig - zwischen 50 und 200 Euro im Monat für ordentliche Plattformen. Andererseits versprechen die natürlich deutlich bessere Features: Heat Maps, Session Recordings, erweiterte Segmentierung usw.

Meine Seite macht aktuell etwa 3000-4000 Besucher im Monat, davon konvertieren ungefähr 2-3%. Mit den kostenlosen Tools komme ich schon an meine Grenzen, weil die Datentiefe einfach nicht ausreicht. Gerade bei den sommerlichen Traffic-Schwankungen merke ich, dass ich viel zu wenig über das Nutzerverhalten weiß.

Habt ihr schon mal den Sprung von kostenlosen zu kostenpflichtigen Testing-Tools gemacht? Ab welcher Besucherzahl oder welchem Umsatz hat sich das für euch gelohnt? Oder gibt es vielleicht noch versteckte kostenlose Alternativen, die ich übersehen habe?

Würde mich über eure Erfahrungen freuen, besonders wenn ihr konkrete Zahlen nennen könnt.


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3 Antworten
Stefan-Bauer
Beiträge: 3
(@stefan-bauer)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Muss S.Richter da widersprechen. Klar, mehr Traffic ist immer gut, aber gerade WEIL Stefan wenig Traffic hat, sollte er jeden Besucher optimal nutzen.

Ich verwende seit Jahren Hotjar (gibt's auch in einer kostenlosen Version bis 1000 Sessions/Monat) und Microsoft Clarity - komplett gratis und trotzdem sehr aussagekräftig. Heat Maps und Session Recordings helfen enorm, auch bei weniger Traffic.

Bei 2-3% Conversion Rate ist definitiv noch Luft nach oben. Oft sind es kleine Änderungen - Button-Position, Textänderungen, Trust-Elemente - die große Wirkung haben. Das siehst du in den Recordings sofort.

Meine Empfehlung: Erst die kostenlosen Premium-Features ausschöpfen, dann upgraden.


Antwort
S.Richter
Beiträge: 9
(@s-richter)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Also bei deinen Besucherzahlen würde ich noch bei den kostenlosen Tools bleiben, ehrlich gesagt. 3000-4000 Besucher sind noch zu wenig, um aussagekräftige Split-Tests zu fahren - da brauchst du Wochen oder Monate für ein vernünftiges Ergebnis.

Ich bin erst bei etwa 8000-10000 monatlichen Besuchern auf bezahlte Tools umgestiegen, und selbst da war's grenzwertig. Das Problem ist nicht nur der Preis, sondern auch dass du bei wenig Traffic die ganzen fancy Features gar nicht richtig nutzen kannst.

Mein Tipp: Konzentrier dich erstmal darauf, mehr Traffic zu generieren. Hab vor ein paar Wochen schon mal über Traffic-Aufbau geschrieben - das ist momentan wichtiger als teure Testing-Tools.


Antwort
S.Weber89
Beiträge: 10
(@s-weber89)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hotjar ist wirklich gut, kann ich nur bestätigen! Bei meiner Nischenseite hab ich damit schon einige Conversion-Killer entdeckt.

Aber Stefan, eine andere Frage: Trackst du denn überhaupt schon richtig? Also nicht nur Google Analytics, sondern auch Events, Scroll-Tiefe, Zeit auf wichtigen Seiten? Oft liegt das Problem nicht an den Tools, sondern daran dass man die vorhandenen Daten nicht richtig auswertet.

Bei 3000 Besuchern kannst du durchaus schon sinnvolle Tests machen, aber halt nicht 5 Varianten gleichzeitig sondern immer nur A gegen B. Und geduldig sein - ein Test sollte mindestens 2-3 Wochen laufen.


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