Hallo zusammen, ich steige nach 10 Jahren wieder ins Affiliate-Marketing ein und teste gerade systematisch verschiedene Ansätze. Eine grundlegende Frage beschäftigt mich: Soll ich mich eher auf digitale Produkte (Kurse, Software, Tools) oder physische Produkte konzentrieren?
Ich sehe bei beiden Seiten Vor- und Nachteile. Digitale Produkte haben bessere Margen und kein Logistik-Problem, aber der Markt ist brutal umkämpft. Physische Produkte haben konkrete Touchpoints, aber die Provisionen sind oft niedrig und die Konkurrenz auf Amazon und Co. ist riesig.
Im August merke ich gerade, dass saisonale Effekte da eine Rolle spielen – manche Produkte laufen jetzt besser, andere gar nicht.
Wie macht ihr das? Habt ihr euch bewusst für eine Kategorie entschieden? Und wie nutzt ihr KI-Tools, um diese Entscheidung datengetriebener zu treffen? Ich würde gerne lernen, wie ihr das strategisch angeht, bevor ich zu viel Zeit in die falsche Richtung investiere.
Danke für eure Erfahrungen!
Martin, gute Frage! Ich bin ehrlich: Beides kann laufen, aber es kommt massiv auf dein Setup an. Bei digitalen Produkten spar ich mir die Retourenquoten, aber ich muss intensiver an Vertrauen arbeiten. Bei physischen Produkten über Amazon oder Direkt-Programme: Die Margen sind dünn, aber die Conversion ist oft höher, weil Leute vertrauen dem Format.
Mein Tipp für deinen Re-Einstieg: Starte mit dem, wo du schneller validieren kannst. Das spart dir 2-3 Monate Weg. Bei mir funktioniert eine Mischung aus beiden – automatisiert über Tools.
Martin, aus meiner langjährigen Erfahrung: Physische Produkte im Haushalt und Lifestyle sind mein Playground. Im Sommer läuft hier noch ordentlich – Garten, Outdoor, Reinigung, die Klassiker. Das Wichtigste: Such dir Produkte aus, die du selbst testen magst. Dann klingt deine Empfehlung authentisch und das konvertiert einfach besser.
Digitale Produkte? Zu viel Hype, zu wenig echte Nachfrage meiner Meinung nach.
Echt spannend, dass du das fragst – ich habe grade in meinem Tracking-Setup gemerkt, dass Datenqualität hier entscheidend ist. Bei digitalen Produkten kann ich Attribution viel sauberer tracken, bei physischen über Amazon wird's murks. Für deinen Re-Einstieg würde ich sagen: Fang mit digital an, wo das Tracking einfacher ist, dann verstehst du deine Zahlen besser und kannst später skalieren.