Hey zusammen,
ich stehe gerade vor der Entscheidung, ob ich meinen Content stärker auf physische Produkte oder auf digitale Produkte ausrichte. Bisher hab ich beides gemischt, aber irgendwie läuft weder das eine noch das andere so richtig rund.
Bei physischen Produkten hab ich das Gefühl, dass die Leute eher bereit sind zu kaufen, weil sie was Greifbares bekommen. Gerade jetzt im Sommer fragen mich Leser öfter nach konkreten Produktempfehlungen – Outdoor-Zubehör, Sportsachen, sowas. Die Click-Through-Rate ist okay, aber die Provisionen sind oft mickrig.
Digitale Produkte dagegen haben deutlich bessere Margen, aber mein Publikum scheint zögerlicher zu sein. Vielleicht liegt das an mangelndem Vertrauen, vielleicht auch an meiner Aufmachung – ich weiß es ehrlich gesagt nicht genau.
Mich interessiert: Wie habt ihr das bei euch gelöst? Setzt ihr auf eine Kombination oder fokussiert ihr euch bewusst auf eine Kategorie? Und hat die Art des Traffics (organisch vs. bezahlt) dabei eine Rolle gespielt?
Ich lese hier schon eine Weile mit und weiß, dass einige von euch schon länger in dem Bereich aktiv sind, deshalb frag ich lieber direkt. Danke im Voraus.
Muss ich T.Brinkmann oben etwas ergänzen: Die Kaufintention ist wichtig, ja, aber ich würde noch den Aspekt des Traffic-Volumens nicht vergessen. Ich hatte damals in einem anderen Thread über den Einstieg mit wenig Traffic geschrieben – und da ist die Kategorie enorm relevant. Bei unter 1000 Besuchern im Monat sind physische Produkte mit geringer Marge schlichtweg nicht sinnvoll. Du brauchst entweder hohes Volumen oder gute Margen, und beides gleichzeitig kriegt man selten hin wenn man noch am Anfang steht.
Digitale Produkte können auch bei kleinem Traffic funktionieren, aber dann muss der Content wirklich auf den Punkt sein. Allgemeine Artikel reichen da nicht.
Die Frage hab ich mir damals auch gestellt, und meine Antwort ist: kommt komplett auf die Nische an. Physische Produkte haben tatsächlich oft eine niedrigere Hemmschwelle beim Kauf, das stimmt. Aber sobald du eine Community aufgebaut hast, die dir vertraut, können digitale Produkte die deutlich bessere Marge liefern – gerade wenn du mit Direktprogrammen arbeitest statt mit Netzwerken.
Ich hab mich damals intensiv mit der Frage beschäftigt, ob Netzwerke oder Direktprogramme skalierbarer sind – mein damaliger Thread dazu hatte ja ähnliche Grundüberlegungen. Der Kernpunkt: Digitale Produkte über Direktprogramme sind oft wesentlich lukrativer, aber du brauchst mehr Vorarbeit beim Aufbau von Vertrauen.
Was ich empfehlen würde: Schau dir an, welche Kaufintention dein Traffic mitbringt. Informationssuchende konvertieren bei digitalen Produkten schlechter als Leute, die schon konkret nach einer Lösung suchen. Das ist für mich der entscheidende Filter.
Ich seh das ehrlich gesagt etwas anders als die Kollegen hier. Die Frage physisch vs. digital ist meiner Meinung nach 2026 schon fast veraltet – der eigentliche Unterschied liegt im Vertrauenssystem drumherum. Es gibt Software-Affiliates die mit kleinen Listen vierstellig im Monat verdienen, und es gibt Leute mit riesigem Reichweite die an Amazon-Provisionen kaum was verdienen.
Was zählt ist: Passt das Produkt zur Erwartungshaltung deiner Zielgruppe? Wenn ja, konvertiert es – egal ob physisch oder digital. Ich hab das zuletzt im KI-Tools-Bereich beobachtet, da ist die Nachfrage für digitale Produkte gerade trotz gesättigtem Markt noch stabil.
ich würd mal sagen das hängt stark davon ab wie du die KI zur Auswertung von Nutzerverhalten einsetzt. wir haben das bei uns so gelöst dass wir Kommentare und Anfragen analysieren lassen um zu sehen was die Leute wirklich wollen – und das Ergebnis war eindeutig: bei uns wollen die meisten Leser erstmal physisch anfassen bevor sie digital kaufen. macht Sinn wenn man drüber nachdenkt.
digitale Produkte laufen bei uns nur wenn der Funnel wirklich sauber ist. also erst Vertrauen aufbauen, dann das Digitalprodukt pitchen. blind beides gleichzeitig pushen klappt meistens nicht so gut.