Moin zusammen,
ich bin gerade dabei, meine ersten Affiliate-Seiten zu strukturieren und merke, dass mir die ganzen rechtlichen Details noch nicht so ganz klar sind. Besonders bei den Cookie-Bannern bin ich unsicher.
Ich weiß, dass ich einen Cookie-Banner brauche, aber: Wie gestalte ich ihn so, dass er wirklich rechtssicher ist? Was muss rein, was nicht? Und wie unterscheide ich zwischen den verschiedenen Cookie-Typen – Analytics, Marketing, funktional?
Ein paar konkrete Fragen:
- Muss jeder Cookie einzeln genehmigt werden oder kann ich mehrere zusammenfassen?
- Ist ein großer "Akzeptieren"-Button vs. granulares Ablehnen-System wirklich so wichtig?
- Welche Tools nutzt ihr dafür? Gibt es da Unterschiede in der Rechtssicherheit?
- Ändert sich was, wenn ich nur organischen Traffic über Social Media fahre und keine Ads schalte?
Wäre super, wenn einer von euch der das schon lange macht, mir hier realistische Tipps geben könnte. Will da von Anfang an sauber arbeiten.
Vielen Dank!
Markus, guter Move, dass du das von Anfang an richtig machen willst. Also: Jeder Cookie, der nicht zwingend nötig ist (funktional), braucht einzelne explizite Zustimmung – das ist seit EDPB-Guidelines ziemlich klar.
Der Button-Aufbau ist mega wichtig: Ablehnen muss gleich prominent sein wie Akzeptieren. Google hat da 2023 nochmal nachgelegt – Reject-Button auf gleicher Ebene, keine versteckte Option.
Für Tools: Osano, Usercentrics oder auch Borlabs Cookie sind solide. Borlabs ist bei deutschen Affiliates beliebt, weil es auch mit einfachen WordPress-Setups läuft.
Die Social-Media-Geschichte ändert wenig – Cookies sind Cookies, egal woher der Traffic kommt. Tracking-Pixel sind da manchmal kniffliger, aber das ist ein anderes Thema.
Markus, da stimme ich dir zu, dass es wichtig ist das saubr zu machen. Aber ehrlich: viele Affiliates ignorieren das einfach und fahren damit auch nicht die Wand hoch. Natürlich, Risiko ist da, aber für einen Einsteiger würde ich sagen: Google Consent Mode reicht erstmal aus, und dann später upgraden, wenn's mehr wird.
Osano oder Consentmanager sind fancy, kostet aber auch was. Schau mal, ob nicht sogar ein einfaches WordPress-Plugin reicht – z.B. GDPR Cookie Consent von WebToffee. Kostenlos, macht die Job für kleine Seiten auch.
Social-Media-Only-Traffic: Dann brauchst du minimal weniger, aber trotzdem strukturiert aufsetzen.