Moin zusammen,
ich bin gerade dabei, meine dritte Affiliate-Website aus dem Grund zu optimieren, und irgendwann kommt man beim Thema Datenschutz nicht vorbei. Bisher habe ich für meine Sites einfach die Standard-Datenschutzerklärung von meinem Hoster genommen und minimal angepasst – das hat bislang funktioniert.
Jetzt frage ich mich aber, ob das noch ausreicht, besonders weil ich auf den neuen Sites auch mit verschiedenen Tracking-Tools experimentiere (GA4, Hotjar, teilweise auch Affiliate-Network-Pixel). Ich bin eigentlich kein Freund von unnötigen Ausgaben, aber ich möchte auch nicht unbewusst ein rechtliches Risiko eingehen.
Habt ihr einen Anwalt beauftragt, oder reichen euch die Online-Generatoren wie eRecht24 oder ähnliche Tools? Und falls Generator: Welche habt ihr gute Erfahrungen gemacht, und wo waren die Grenzen? Kann man die Templates für mehrere Websites nutzen oder muss ich für jede Domain einzeln anpassen?
Bin gespannt auf eure Erfahrungen – danke schon mal!
Stefan, ich nutze seit Jahren die Datenschutzerklärung von meinem Webhoster und passe sie nach den Tools an, die ich verwende. Für GA4 und Affiliate-Netzwerke brauchst du aber wirklich präzise Aussagen, sonst sitzt du rechtlich auf einem Pulverfass. Bei meinen Conversion-Tests habe ich gemerkt, dass auch die Cookie-Einstellungen eng mit der Datenschutzerklärung verwoben sind. Meine ehrliche Empfehlung: Investier in einen Anwalt, nicht in einen Generator. Die halten teilweise nicht, was sie versprechen.
Haha, bei mir der gleiche Reflex: "Kostet das was? Dann nehme ich den kostenlosen Generator" – aber bei Datenschutz würde ich ehrlich sagen, da lohnt sich nicht zu sparen. Die Standard-Erkärungen decken einfach nicht ab, was du tatsächlich tust. Besonders bei Tracking-Tools und Affiliate-Netzwerken gehen die meisten Generatoren sehr oberflächlich vor. Mein Bauchgefühl: ab 2-3 Sites mit echtem Traffic würde ich einen spezialisierten Rechtsanwalt für ~200-300€ einen Text schreiben lassen und den dann modular anpassen. Besser als ne Abmahnung zu kriegen.
Kurz gesagt: Anwalt. Ist eine Geschäftsausgabe und deutlich günstiger als ne Abmahnung.
Interessante Frage! Ich habe mich mit verschiedenen Datenschutz-Tools auseinandergesetzt, und ehrlich gesagt: Die meisten Online-Generatoren sind für einfache Blogs ausreichend, aber sobald du Analytics, Remarketing-Pixel oder komplexe Affiliate-Strukturen einbaust, wird's kritisch. Es gibt mittlerweile auch KI-basierte Lösungen, die intelligenter analysieren, welche Tools du einsetzt – aber auch die sollte man mit professionellem Rat kombinieren, würde ich sagen.