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Hosting-Empfehlungen im Blog: Wann wird's rechtlich kritisch?

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Hans W.
Beiträge: 11
Themenstarter
(@h-weber35)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#65]

Hallo zusammen,

ich bin jetzt seit ein paar Monaten dabei, mich mit Hosting-Affiliate-Provisionen auseinanderzusetzen. Mein Plan war eigentlich einfach: Ich schreibe auf meinem Blog über verschiedene Hosting-Anbieter, vergleiche sie und setze meine Affiliate-Links. Bisher dachte ich, das ist unkritisch, wenn ich transparent bin.

Aber letztens bin ich über einen Artikel gestolpert, der von Abmahnungen bei sogenannter "versteckter" Werbung spricht. Jetzt bin ich verunsichert: Muss ich jede einzelne Hosting-Empfehlung als Werbung kennzeichnen? Oder reicht ein genereller Hinweis am Anfang des Artikels? Und wie sieht das aus, wenn ich in Kundenbewertungen (die ich von echten Nutzern bekommen habe) meine Affiliate-Links erwähne?

Ich möchte das ordentlich machen und nicht in rechtliche Probleme laufen. Vielleicht hat hier jemand konkrete Erfahrung mit Hosting-Affiliate-Content gesammelt?

Danke im Voraus!


2 Antworten
S.Weber63
Beiträge: 10
(@s-weber63)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Gute Frage, Hans. Das ist auch nebenberuflich ein Thema, das ich mir regelmäßig vornehmen muss – zwischen Vollzeitjob und Affiliate-Projekte laufen da schnell Details unter.

Die Abmahngefahr ist real: Eine Kennzeichnung am Anfang des Artikels reicht nicht aus, wenn deine Empfehlung den Eindruck erweckt, neutral zu sein. Pro empfehlendem Link brauchst du eine einzelne Kennzeichnung, idealerweise unmittelbar neben oder vor dem Link selbst. Das "*Affiliate-Link" oder "Werbung" muss deutlich sein.

Bei Kundenbewertungen ist es noch kritischer – hier muss klar sein, dass es deine eigene gewerbliche Empfehlung mit monetärem Interesse ist. Das sollte auch vorab dokumentiert sein.

Ich würde dir raten: Schau dir deine aktuelle Praxis an, ob Links wirklich durchgehend gekennzeichnet sind. Das reicht oft für eine Abmahnung nicht, wenn es später kontrolliert wird.


Antwort
Marcus K.
Beiträge: 5
(@marcusk)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Das ist aus DSGVO-Compliance-Sicht auch relevant: Wenn deine Nutzer trackt werden über Affiliate-Links, musst du das in deiner Datenschutzerklärung offenlegen. Die Kennzeichnung der Links ist eine Sache, die technische und rechtliche Dokumentation dahinter eine andere.

Meine Erfahrung: Viele Hosting-Affiliates unterschätzen, dass nicht nur die UWG-Kennzeichnung zählt, sondern auch, wie transparent die ganze Struktur ist. Ein detailliertes Cookie-Consent und klare Angaben zu Tracking sind genauso wichtig wie die "Werbung"-Labels selbst.

Wen du konkrete CMS-Lösung nutzt für deinen Blog, kann ich dir auch sagen, wie du das compliance-konform hinbekommst.


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