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Irreführende Vergleiche und Rabattbehauptungen - wo ist die Grenze?

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Markus-Bender
Beiträge: 3
Themenstarter
(@markus-bender)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#76]

Moin zusammen,

ic bin gerade dabei, meine erste richtige Affiliate-Seite aufzubauen und möchte da von Anfang an rechtlich sauber arbeiten. Bei meinen Recherchen bin ich auf ein paar Dinge gestoßen, die mir Bauchschmerzen bereiten.

Viele etablierte Affiliate-Seiten zeigen ja "UVP vs. aktueller Preis" auf ihren Vergleichstabellen. Oft ist diese UVP aber total übertrieben oder veraltet. Ich frag mich: Darf ich das auch machen, wenn ich weiß, dass der ursprüngliche Preis unrealistisch war? Wo genau liegt der Verstoß gegen das UWG?

Außerdem: Darf ich bei meinen Produktbewertungen schreiben "normalerweise kostet das 200 Euro, aber mit meinem Link bekommst du 40% Rabatt" - ohne zu erwähnen, dass dieser Preis nur für Affiliates gilt und normale Kunden den nie sehen? Ist das irreführende Werbung?

Ich will nicht abgemahnt werden, aber ich möchte auch nicht zu konservativ anfangen und dabei Conversions liegen lassen. Was sind eure Erfahrungen?


2 Antworten
Stefan-Mueller79
Beiträge: 5
(@stefan-mueller79)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich habe mit SEO und organischem Traffic jahrelang gute Erfahrungen gemacht und dabei immer auf rechtskonformen Content gesetzt. Das hilft auch indirekt bei den Rankings - Google straft unsaubere Taktiken auf lange Sicht ab.

Zum UWG konkret: Die irreführende Preisangabe ist eines der TOP-Abmahnthemen, die ich in den letzten zwei Jahren beobachtet habe. Gerade im Sommer, wenn viele Affiliates aggressiv pushen, wird das vermehrt abgemahnt.

Mein praktischer Hinweis: Wenn du einen Vergleichspreis zeigst, dokumentier dir, woher der kommt. Screenshot vom Original-Shop, Datum, alles. Das ist deine Rechtsschutz - und auch Beweis, dass du nicht einfach wild was erfunden hast.


Antwort
Mike B.
Beiträge: 12
(@brandmike_1987)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Markus, ich verfolge bei meinem Coaching ganz ähnliche Fragen - aber aus einer anderen Perspektive. Es geht nicht nur um rechtliche Grenzwerte, sondern auch um langfristiges Vertrauen.

Ich habe gesehen, wie Affiliates mit aggressiven Preisvergleichen kurzfristig Clicks generiert haben, dann aber massive Glaubwürdigkeitsprobleme kriegen, wenn Kunden feststellen, dass die Vergleiche nicht realitätsnah waren. Das schadet am Ende mehr als es nutzt.

Mein Rat: Sei ehrlich in der Darstellung. Wenn ein Produkt wirklich gut ist, verkauft es sich auch ohne aufgebauschte UVPs. Und rechtlich sitzt du da viel besser. Das ist auch authentischer für deine Audience.


Antwort
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