Hi zusammen,
ich bin nach 8 Jahren Pause wieder ins Affiliate Marketing eingestiegen und versuche gerade die ganzen neuen Entwicklungen zu durchblicken. Eine Sache beschäftigt mich aber besonders: die Steuergeschichte.
Mein alter Steuerberater will jetzt 2000€ im Jahr für die Betreuung. Das ist schon eine Hausnummer, aber ich frage mich ob da noch andere Kosten dazukommen? Ich meine, das kann ja nicht alles sein oder?
Bei Elster selbst zu machen würde mich nichts kosten, aber ehrlich gesagt hab ich nach der langen Pause ziemlich Respekt vor dem ganzen Steuerkram. Die Affiliate-Landschaft hat sich ja komplett verändert, neue Netzwerke, andere Abrechnungsmodelle, internationale Sachen... Da kenne ich mich überhaupt nicht aus.
Vielleicht kann mir jemand mal erklären, was bei so einem Steuerberater eigentlich alles in den 2000€ drin ist? Und ob da noch Extrakosten kommen wenn man mal nachfragen muss oder so?
Jetzt im Frühjahr mache ich sowieso gerade meine Planung für das Jahr und überlege, ob ich das Geld nicht besser in neue Projekte stecken sollte. Andererseits will ich auch keinen Ärger mit dem Finanzamt...
Wer hat Erfahrungen gemacht?
Hey,
kann dich total verstehen! Bin vor 3 Jahren durch das gleiche Dilemma gegangen. Die 2000€ sind meist nur der Anfang, ehrlich gesagt. Bei meinem Steuerberater sind da die Grundbetreuung und die Steuererklärung drin, aber sobald du mal spezielle Fragen zu internationalen Partnerprogrammen hast oder komplexere Konstrukte aufbaust, kommen schnell nochmal 150-200€ pro Beratungsstunde obendrauf.
Was bei mir besonders ins Geld ging: die Erstberatung für die optimale Unternehmensstruktur und später die Begleitung bei einer Betriebsprüfung. Das waren nochmal locker 1500€ extra.
Aus meiner Sicht lohnt sich der Steuerberater trotzdem, gerade wenn du wieder richtig durchstartest. Die neuen EU-Richtlinien und das ganze digitale Zeug ist echt komplex geworden. Ich hab am Anfang versucht, alles selbst zu machen und dabei mehr Geld "verschenkt" als der Steuerberater kostet.
Mein Tipp: Lass dir vorher genau aufschlüsseln, was in den 2000€ drin ist und ab wann Extrakosten anfallen. Und frag ruhig nach einer Kostenschätzung für dein erstes Jahr - die meisten seriösen Berater machen das.