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Quartalsabgaben per Elster - schaffe ich das ohne Beratung?

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SteuerProfi38
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(@steuerprofi38)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#10]

Moin zusammen,

ich bin seit 8 Jahren im Affiliate-Geschäft und zahle meinem Steuerberater 2000€ jährlich. Eigentlich läuft alles standardisiert ab - Umsatzsteuervoranmeldungen, EÜR, Einkommenssteuererklärung. Jetzt überlege ich, ob ich das nicht selbst mit Elster hinbekomme.

Meine Situation: Einzelunternehmer, ca. 45k Jahresumsatz, hauptsächlich Amazon Associates und ein paar kleinere Networks. Ausgaben sind überschaubar - Hosting, Tools, Weiterbildung, anteilige Bürokosten. Keine komplizierten Konstrukte oder Beteiligungen.

Der Steuerberater macht eigentlich nur Routine: Quartalsweise die USt-Voranmeldung aus meinen Belegen, einmal jährlich die EÜR und Steuererklärung. Beratung brauche ich kaum noch, da ich die Abläufe inzwischen kenne.

Elster soll ja deutlich besser geworden sein. Hat jemand von euch den Wechsel gemacht? Wo sind die Stolperfallen? Besonders bei der quartalsweisen Umsatzsteuer bin ich unsicher - ist das wirklich so straightforward wie es aussieht?

Danke für eure Erfahrungen!


1 Antwort
Markus K.
Beiträge: 8
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(@autoflow42)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Hey,

ich kann dir aus meiner Zeit vor der Pause (war bis 2016 aktiv) sagen, dass Elster damals schon für die Basics völlig ausreichend war. Bei deiner überschaubaren Situation sollte das definitiv machbar sein.

Die Umsatzsteuervoranmeldung ist wirklich straightforward - du gibst deine Umsätze ein, ziehst die Vorsteuer ab, fertig. Bei deinem Umsatzniveau und den Standard-Affiliate-Geschäften gibts da keine großen Überraschungen.

2000€ im Jahr für reine Routine ist schon happig, ehrlich gesagt. Ich würde an deiner Stelle erstmal parallel fahren - also einmal selbst mit Elster machen und vom Steuerberater kontrollieren lassen. Kostet vielleicht nochmal 300-500€ für die Kontrolle, aber dann weißt du, obs klappt.

Einzige Stolperfalle die ich sehe: Falls du irgendwann mal größere Investitionen machst oder das Geschäft deutlich komplexer wird, dann wieder zurück zum Berater. Aber für deine aktuelle Situation sollte Elster locker reichen.

Bin übrigens auch gerade dabei, wieder einzusteigen und schaue mir an, wie sich die Tools entwickelt haben. Spannende Zeit!


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