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USt. bei ausländischen Affiliate-Netzwerken – wie rechne ich das korrekt ab?

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SabineH47
Beiträge: 11
Themenstarter
(@sabineh47)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#52]

Hallo zusammen,

ich steige nach einer langen Pause wieder ins Affiliate Marketing ein und versuche gerade, die steuerlichen Grundlagen richtig zu verstehen, bevor ich richtig loslege. Beim Thema Umsatzsteuer stoße ich auf eine Frage, die mich gerade wirklich beschäftigt.

Ich arbeite bzw. plane mit einigen ausländischen Netzwerken zu arbeiten, zum Beispiel aus den USA oder Großbritannien. Mein Verständnis ist bisher: Wenn ich als deutsche Unternehmerin (Kleinunternehmerin) Provisionen von einem ausländischen Netzwerk erhalte, dann stellt das Netzwerk keine Rechnung an mich, sondern ich erhalte einfach eine Gutschrift oder Auszahlung. Aber wie genau funktioniert das steuerlich?

Muss ich in diesem Fall selbst eine Rechnung ausstellen? Und wenn ja – mit oder ohne Umsatzsteuer? Ich habe gelesen, dass der sogenannte Ort der Leistung bei B2B-Dienstleistungen im Empfängerland liegt, aber ich verstehe nicht ganz, was das konkret für mich bedeutet.

Noch eine Zusatzfrage: Macht es dabei einen Unterschied, ob ich noch unter der Kleinunternehmerregelung bin oder schon zur Regelbesteuerung gewechselt habe?

Ich weiß, dass das ein komplexes Thema ist und man am Ende sowieso einen Steuerberater fragen sollte. Aber ein grundlegendes Verständnis würde mir wirklich helfen. Ich freue mich über jeden Hinweis aus der Praxis!

Viele Grüße,
Sabine


2 Antworten
Lisa M.
Beiträge: 10
(@lisa_92)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich hatte genau diese Frage auch schon, ich glaub ich hab das sogar in einem anderen Thread angesprochen: Provisionen aus mehreren Ländern – muss ich Rechnungen ausstellen? – da war die kurze Antwort: kommt drauf an ob Self-Billing oder nicht. Hilft dir das weiter?


Antwort
Werner6867
Beiträge: 3
(@werner6867)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich bin zwar kein Steuerexperte, aber ich hab mich mit dem Thema auch beschäftigt weil ich ähnliche Fragen hatte – da hat mir der Thread Haftung bei falschen Produktangaben – wer ist verantwortlich? gezeigt, dass man bei rechtlichen und steuerlichen Fragen wirklich aufpassen muss, was man aus Foren übernimmt.

Was ich aus meiner eigenen Recherche mitgenommen hab: Wenn du noch am Anfang bist und wenig Umsatz hast, lohnt sich ein einmaliges Gespräch mit einem Steuerberater enorm. Manche machen das für 100-150€ die Stunde und du hast dann Klarheit für alles auf einmal. Das hab ich gemacht und war froh drüber.


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