Moin zusammen,
ich stecke gerade in einem Dilemma und würde gerne eure Erfahrungen hören. Beschäftige mich seit Anfang des Jahres intensiver mit Personal Branding über Social Media - hauptsächlich LinkedIn und Instagram. Das Ganze kostet mich täglich etwa 3 Stunden: Content erstellen, posten, kommentieren, Stories machen, auf DMs antworten usw.
Nach den ersten vier Monaten muss ich ehrlich sagen: Mein Affiliate-Umsatz ist praktisch gleich geblieben. Klar, die Reichweite wächst langsam und ich bekomme mehr Anfragen, aber am Ende des Tages zählt für mich der ROI. Wenn ich die 3 Stunden in weitere Funnel-Optimierungen stecken würde, hätte ich wahrscheinlich mehr davon.
Jetzt wo der Frühling da ist und ich wieder mehr Zeit draußen verbringen möchte, frage ich mich: Wie rechtfertigt ihr euch den enormen Zeitaufwand für Personal Branding? Seht ihr das als langfristige Investition oder habt ihr konkrete Kennzahlen, die den Aufwand rechtfertigen?
Bin gespannt auf eure Meinungen - besonders von denen, die schon länger dabei sind.
Hallo,
kann dich total verstehen! Hab vor 2 Jahren auch mal intensiv auf Instagram gesetzt - war wirklich zeitaufwendig und die direkten Verkäufe waren eher mau. Bei mir läuft das meiste immer noch über bewährte E-Mail-Listen und klassische Produktreviews auf dem Blog.
Was ich aber sagen muss: Die paar Kontakte die über LinkedIn gekommen sind, waren qualitativ viel besser. Hatte dadurch zwei richtig gute Kooperationen mit Haushaltsmarken bekommen, die ich sonst nie erreicht hätte. Das war dann schon lohnend.
Mein Tipp wäre vielleicht erstmal zu reduzieren statt ganz aufzuhören? Ich poste mittlerweile nur noch 2-3x die Woche und konzentrier mich auf die Posts die wirklich gut funktionieren. Stories lass ich meist weg, das bringt bei mir eh kaum was.
Bei 3h täglich würde ich auch überlegen ob sich das lohnt. Funnel-Optimierung bringt meistens schnellere Ergebnisse. Personal Branding ist schon eher langfristig - kann sich lohnen, muss aber nicht bei jedem funktionieren.