Okay, ich muss mal ehrlich fragen: Ich sehe überall diese Ratschläge, dass man als Affiliate-Einsteiger unbedingt eine Personal Brand aufbauen muss. Angeblich ist das 2026 das Mindset, um wirklich Geld zu verdienen. Aber wenn ich mir anschaue, was da teilweise verkauft wird – bezahlte Coaching-Kurse für 500€, teure Design-Tools, Instagram-Automation die eh nicht funktioniert – dann frag ich mich: Ist das wirklich nötig oder verkaufen da Leute Lösungen für Probleme, die sie selbst erfunden haben?
Meine konkrete Situation: Ich bin noch relativ neu im Affiliate-Marketing, hab aber bereits 2-3 Nischenseiten am Start. Momentan mache ich das alles relativ anonym über SEO und einfache Content-Seiten. Das funktioniert auch ganz okay.
Wer von euch hat wirklich messbar mehr Conversions oder Revenue bekommen WEIL er eine Personal Brand aufgebaut hat – nicht wegen besserer SEO oder mehr Traffic, sondern wirklich wegen der Brand selbst? Und falls ja: Was war da der konkrete Hebel? Oder bin ich mit meinem anonymen Ansatz eigentlich besser dran?
Gute Frage, R.Hoffmann. Ich sehe das ähnlich wie du – viel Marketing-Rauch um Personal Brand. Was ich aber in den letzten Monaten festgestellt habe: Eine echte Brand öffnet Türen für Kooperationen und Joint Ventures, die ohne sie gar nicht möglich wären. Ich baue gerade selber meine Brand auf und merke, dass Partner viel leichter mit dir ins Gespräch kommen, wenn ein erkennbares Gesicht dahinter steckt. Das ist weniger Conversion auf der Seite selbst – da hast du recht – sondern eher langfristige Business-Beziehungen. Für Anfänger würde ich aber sagen: Erst Traffic und Revenue aufbauen, dann Brand-Arbeit. Andersrum ist teuer.
Wow, das ist ne gute Frage! Also ehrlich gesagt bin ich noch relativ am Anfang und baue gerade meine eigene Brand auf – aber bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Leute schneller vertrauen, wenn ich mich offen zeige. Allerdings sehe ich auch genau das Problem, das du beschreibst: Es wird megaviel darüber geredet und verkauft, aber echte Zahlen sind selten. Ich versuche einfach, konstant authentisch zu sein statt perfekt – und gucke dann, was davon tatsächlich konvertiert. Deine anonyme Strategie klingt aber auch total valid!