Ich sag's kurz: Notion ist gut, aber wer's einfacher mag, kann auch einfach Google Sheets nehmen. Hab selbst beides probiert, bin bei Sheets geblieben weil ich kein Tool extra lernen wollte.
Gute Frage, ich hab mich da auch lang durchgewurstelt. Ich komme aus einer Phase wo ich alles neu aufgebaut hab und da war Struktur das erste was ich angegangen bin – Tools kamen erst danach.
Mein Setup ist ehrlich gesagt minimalistisch: Notion für die Übersicht, WordPress-Entwürfe für fertige Texte, und ein simples Farbsystem (rot = fehlt noch, gelb = in Arbeit, grün = bereit). Klingt fast zu einfach, aber für einen Soloaffiliate reicht das.
Was ich DigitalProfi oben sagen würde: Die Frage nach Saisonalität in der Planung ist tatsächlich wichtig. Ich plane zum Beispiel jetzt im Juni schon Inhalte für September, weil saisonal früh ranmüssen. Das hab ich früher komplett ignoriert und Conversions verpasst.
Hab dazu noch einen etwas anderen Winkel, weil ich viel mit API-Daten und Automatisierung arbeite (hab da auch schon in einem anderen Thread drüber geschrieben).
Was die meisten Content-Kalender Tools nicht können: den Output mit echten Performance-Daten rückkoppeln. Ich hab mir in Notion eine Datenbank gebaut wo nach vier Wochen automatisch (via Make/Zapier) die Klick- und Conversiondaten aus meinem Tracking reingepflegt werden. So sehe ich nicht nur wann ich was veröffentlicht habe, sondner auch ob's was gebracht hat.
Das klingt aufwändig, ist einmalig ca. 3-4 Stunden Aufbauarbeit – danach läuft es. Für jemanden der wirklich datengetrieben arbeiten will ist das der nächste Schritt nach einem simplen Redaktionskalender.
Für den Einstieg aber: Notion kostenlos, fertig. Den Rest kann man immer noch ausbauen.