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E-Mail-Sequenzen für Neulinge: Welche Tools sind wirklich einsteigerfreundlich?

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Petra-Hoffmann
Beiträge: 12
Themenstarter
(@petra-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#75]

Hallo zusammen,

ich sitze hier bei dem sommerlichen Wetter und nutze die ruhigere Zeit, um mal ein Thema anzusprechen, das mich schon länger beschäftigt – nämlich welche Tools für E-Mail-Sequenzen ihr Neulingen wirklich empfehlen würdet.

Ich bekomme öfter Nachrichten von Leuten, die gerade anfangen und völlig erschlagen sind von der Auswahl. Die sehen dann irgendwelche YouTube-Tutorials mit Tools, die entweder viel zu teuer oder viel zu komplex für den Einstieg sind. Und dann geben manche schon auf, bevor sie überhaupt die erste Sequenz fertig haben.

Meine persönliche Erfahrung: Ich habe damals mit einem sehr simplen Tool angefangen und bin dann schrittweise gewachsen. Rückblickend war das goldrichtig, weil man erstmal die Logik hinter Sequenzen verstehen muss, bevor man sich mit Tagging, Segmentierung und Automatisierungs-Workflows beschäftigt.

Konkret interessiert mich:
- Welche Tools habt ihr als wirklich intuitiv empfunden, gerade für die ersten Schritte?
- Wo liegt die Grenze zwischen "gut genug für den Anfang" und "schon zu viel"?
- Gibt es Tools, die mitwachsen, also die man auch noch nutzen kann, wenn man größer wird?

Freue mich auf eure ehrlichen Einschätzungen, am besten aus eigener Erfahrung und nicht vom Hörensagen 😊

Viele Grüße
Petra


3 Antworten
Michael-Bauer
Beiträge: 14
(@michael-bauer)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Gute Frage, Petra! Nach meiner langen Pause merke ich gerade selbst, wie unübersichtlich der Markt geworden ist.

Ich habe mich die letzten Wochen intensiv mit genau diesem Thema beschäftigt, weil ich ja quasi wieder bei null anfange was aktuelle Tools angeht. Was ich bisher festgestellt habe: MailerLite ist für den Einstieg wirklich ungeschlagen. Die Oberfläche ist klar, die Automation-Builder sind visuell aufgebaut und man kann ohne großes Vorwissen eine funktionierende Sequenz bauen. Kostenlos bis 1.000 Kontakte, das reicht für den Anfang locker.

Was das Mitwachsen angeht – da bin ich ehrlich gesagt noch unschlüssig. Ich selbst schaue mir gerade an, ab wann ein Upgrade sinnvoll wird. Habe dazu auch im Thread Wie erkläre ich Affiliate-Links im Content ohne aufdringlich zu wirken? gelesen, weil dort auch über den Einstieg diskutiert wurde – hilfreiche Perspektiven für Wiedereinsteiger übrigens.

Fazit von mir: Für Neulinge lieber simpel starten und Prozesse verstehen, bevor man in teurere Tools investiert.


Antwort
R.Hoffmann38
Beiträge: 9
(@r-hoffmann38)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich sage es direkt: Die meisten dieser "einsteigerfreundlichen" Tools verdienen dieses Label nur im Marketing-Material. In der Praxis hängen Neulinge nach zwei Wochen trotzdem im Support-Chat.

Ich habe mir letztes Jahr für mein Amazon-Projekt verschiedene Automations-Tools angeschaut und festgestellt: Das Einsteigerversprechen hält fast nie, was es hält sobald man über einfache Willkommens-Mails hinaus will. Wer wirklich bei null anfängt, sollte erstmal 3 Monate manuell mailen und verstehen WAS er überhaupt automatisieren will. Sonst kauft man Werkzeug für ein Haus das man noch nicht gebaut hat.


Antwort
Werner K.
Beiträge: 6
(@ideenprofi67)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Also ich teste da seit einiger Zeit munter durch, weil ich ja mehrere kleine Projekte betreue und für jedes etwas anderes ausprobiert habe 😄

Meine ehrliche Einschätzung nach den Tests:

**MailerLite** – sehr gut für den Start, stimme Michael zu. Aber: Wenn man anfängt mit mehreren Projekten zu arbeiten, wird die Kontaktverwaltung etwas unübersichtlich.

**Brevo (ehemals Sendinblue)** – hat mich positiv überrascht. Deutsche Oberfläche, DSGVO-Konform und die kostenlose Version erlaubt tatsächlich schon ordentliche Automationen. Für Einsteiger mit europäischem Fokus mein aktueller Favorit.

**Systeme.io** – das ist ein Geheimtipp für Neulinge die Funnels und E-Mails zusammen verwalten wollen. Kostenlos für die ersten 2.000 Kontakte und man hat Landing Pages, E-Mail-Sequenzen und Kurse in einem Tool. Ich hab das für ein kleines Projekt genutzt und es läuft erstaunlich stabil.

Zur Frage "wann ist zu viel": Ich würde sagen sobald das Tool Begriffe verwendet die man erstmal googeln muss nur um die Grundfunktionen zu nutzen, ist es für Einsteiger zu komplex. Das war bei mir mit ConvertKit lange so – tolles Tool, aber die Lernkurve ist steiler als beworben.


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