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Headless CMS vs. WordPress für 100k+ Besucher Sites - lohnt sich der Umstieg?

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Marcus K.
Beiträge: 4
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(@contentcoder23)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#35]

Hi zusammen,

stehe gerade vor einer größeren Entscheidung und hoffe auf eure Erfahrungen. Betreibe seit 3 Jahren eine Affiliate-Site im Outdoor-Bereich, die mittlerweile konstant über 100k Besucher/Monat hat. Läuft alles auf WordPress mit den üblichen Verdächtigen (AAWP, Easy Affiliate Links, diversen Trackern etc.).

Das Problem: Die Performance wird immer schlechter, obwohl ich schon auf managed Hosting gewechselt bin. Database-Queries dauern ewig, Backend ist träge und ich hab das Gefühl, dass ich mehr Zeit mit Optimierung als mit Content-Erstellung verbringe.

Jetzt überlege ich einen kompletten Neuanfang mit einem Headless CMS - hab von Strapi, Contentful oder auch Ghost gehört. Die Idee wäre, Frontend mit Next.js oder ähnlichem zu bauen und nur das nötigste zu laden.

Frage an die Profis hier: Hat jemand von euch schon mal so einen Umstieg gemacht? Lohnt sich der Aufwand wirklich? Gerade jetzt im Sommer plane ich eh ein größeres Update-Projekt, da hätte ich die Zeit dafür.

Was sind eure Erfahrungen mit Performance bei größeren Affiliate-Projekten? Bleibt ihr bei WP oder seid ihr auch schon umgestiegen?


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2 Antworten
Klaus H.
Beiträge: 1
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(@k-hartmann)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Interessante Frage! Ich bin vor gut einem Jahr von WP auf Strapi + Nuxt.js umgestiegen, allerdings bei nem kleineren Projekt (ca. 30k Besucher). Der Performance-Boost war schon heftig - Ladezeiten von 4-5 Sekunden auf unter 1 Sekunde. Aber: Der Entwicklungsaufwand war brutal. Hab fast 3 Monate gebraucht, bis alles wieder richtig lief.

Bei 100k+ Besuchern würde ich eher zu nem hybriden Ansatz tendieren. WordPress als Headless CMS nutzen (nur Backend) und Frontend mit Next.js oder Gatsby bauen. So behältst du die gewohnte WP-Umgebung für Content-Management, aber hast trotzdem die Performance-Vorteile.

Übrigens hatte ich auch schon mal ähnliche Probleme mit dem Tracking-Links testen - manchmal liegt's gar nicht am CMS sondern an den ganzen Scripten.


Antwort
Mike B.
Beiträge: 5
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(@brandmike_1987)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Muss ehrlich sagen, dass ich bei solchen Umstellungen immer skeptisch bin. Klar, Headless ist der heiße Scheiß, aber vergiss nicht die Nachteile: Du verlierst sämtliche WP-Plugins, musst alles selbst programmieren und brauchst deutlich mehr technisches Know-how.

Ich würde erstmal schauen, ob du deine aktuelle WP-Installation nicht optimieren kannst. Object Caching richtig konfiguriert? Database cleanup gemacht? Vielleicht reicht auch schon ein besserer Host oder CDN?

Bei 100k Besuchern machst du sicher gutes Geld - da würde ich nicht riskieren, monatelang offline oder mit Problemen zu kämpfen. Evolutionäre Verbesserung statt Revolution.


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