Moin zusammen,
Ich bin gerade dabei, nach 8 Jahren wieder ins Affiliate-Marketing einzusteigen und möchte mir von Anfang an eine solide Struktur aufbauen. Jetzt sitze ich vor der Frage: Soll ich meine verschiedenen Nischenseiten als Subdomains (nische1.meine-seite.de) oder als Unterordner (meine-seite.de/nische1) aufbauen?
Ich habe gelesen, dass Google hier mittlerweile anders tickt als früher. Subdomains werden angeblich wie separate Domains behandelt, was manchmal gut für Crawl-Budget ist, aber bei weniger Power nicht optimal sein soll. Andererseits lese ich auch, dass Unterordner die Domain-Authority besser verteilen.
Mein Plan ist, mit 3-4 Nischenseiten zu starten, vielleicht später zu skalieren. Performance und technische Sauberkeit sind mir wichtig – ich möchte von Anfang an die richtigen Entscheidungen treffen, statt später alles umzustellen.
Was sind eure praktischen Erfahrungen? Gibt es auch KI-Tools, die bei dieser Entscheidung helfen können?
Hast du schon überlegt, ob Unterordner auch aus Tracking- und Conversion-Perspektive besser für dich sind? Das ist oft der unterschätzte Faktor.
Wenn du Unterordner nimmst, hast du eine einheitliche GA4-Property, kannst Cross-Nische-Tracking leichter implementieren und A/B-Tests über alle Nischen hinweg fahren. Mit Subdomains brauchst du separate Tracking-Setups – doppelte Arbeit, mehr Fehlerquellen.
Ich teste gerade ein Setup mit Unterordnern und tatsächlich besseren Conversion-Raten, weil ich schneller sehe, welche interne Link-Struktur funktioniert. Mein Tipp: Geh mit Unterordnern, setup dein Tracking von Tag 1 sauber, und du ersparst dir später viel Schmerz.
Stefan, pragmatische Antwort aus 3 Jahren Scaling: Unterordner gewinnt bei kleinen bis mittleren Projekten fast immer.
Warum? Deine Domain-Authority wächst schneller, und Google behandelt /nische1 und /nische2 nicht als separate Projekte – das hilft bei Indexierung und Rankings massiv. Subdomains machen Sinn, wenn jede Nische echt ein eigenes Ding ist (andere Sprache, anderes Geschäftsmodell).
Für dein Setup mit 3-4 Nischenseiten: Unterordner, klare Struktur, einheitliches Design. Du baust dir so eine echte Power-Domain auf.
Technisch: Setup eine interne Linking-Strategie gleich von Anfang an. Das ist der Hebel, den viele unterschätzen. Und ja, KI-Tools wie Claude können dir helfen, interne Link-Strategien zu planen – nicht mehr, nicht weniger.
Siehe auch mein früheres Posting zu Scaling durch Systeme – ähnliches Prinzip: richtige Struktur am Anfang spart dir später Umzüge.
Hallo Stefan, freut mich, dass du einsteigst! Ich lerne gerade selbst noch, aber aus dem, was ich bisher gelesen habe und von anderen hier im Forum aufgeschnappt habe:
Unterordner scheinen für Anfänger die sichere Wahl zu sein. Die Domain wächst zusammenhängend, und Google versteht deine Site als ein zusammenhängendes Projekt statt mehrerer Singles.
Mein Eindruck: Such dir erst mal einen guten, zuverlässigen Hosting-Anbieter aus (nicht die 3-Euro-Angebote), und baue dann deine Struktur auf. Ich selber starte auch gerade und versuche, die technischen Grundlagen richtig zu verstehen – vielleicht sollten wir das parallel im Blick behalten.
Zum KI-Tools-Punkt: Die können sicher bei der Planung helfen, aber die echte SEO-Arbeit musst du immer noch selbst machen.