Hallo zusammen,
ich baue gerade meine erste richtige Affiliate-Website auf und bin etwas verunsichert wegen der ganzen DSGVO-Sache. Habe schon gelesen, dass man bei Affiliate-Links bestimmte Datenschutzhinweise braucht, aber jetzt stolpere ich über das Thema Cookie-Banner.
Wenn ich Amazon-Links oder andere Affiliate-Programme nutze, werden ja automatisch Cookies gesetzt für das Tracking. Bisher habe ich nur einen einfachen Hinweis "Diese Seite nutzt Affiliate-Links" in der Sidebar stehen. Aber reicht das wirklich aus?
Manche sagen, man braucht einen richtigen Cookie-Banner mit Opt-in, andere meinen, ein Hinweis reicht. Bin total verwirrt! Besonders weil ich im Frühjahr richtig durchstarten will und nicht möchte, dass mir später rechtliche Probleme die ganze Arbeit zunichte machen.
Wie macht ihr das denn? Habt ihr alle diese Cookie-Banner oder kommt ihr auch ohne aus? Und falls ja, welche Tools nutzt ihr? Die meisten kosten ja auch wieder Geld...
Danke schonmal für eure Hilfe!
Hi Brigitte,
die Sache mit den Cookie-Bannern ist wirklich etwas tricky. Grundsätzlich gilt: Wenn deine Affiliate-Links Cookies setzen (und das tun sie fast alle), brauchst du eigentlich eine Einwilligung der Nutzer.
Ein einfacher Hinweis reicht rechtlich nicht aus, wenn Cookies gesetzt werden. Du brauchst entweder einen Cookie-Banner mit Opt-in oder du nutzt cookielose Tracking-Methoden (gibt's bei manchen Partnerprogrammen).
Ich hab bei meinen KI-Tools-Projekten lange Zeit ohne Banner gearbeitet, bis mir ein Anwalt geraten hat, das zu ändern. Seitdem nutze ich Borlabs Cookie - kostet zwar was, aber funktioniert gut und ist rechtssicher.
Wichtiger Tipp: Lass die Cookies erst laden, NACHDEM der User zugestimmt hat. Sonst bringt der Banner nichts.
Kann Wolfgang nur zustimmen - ohne Banner wird's schwierig. Aber es gibt auch kostenlose Lösungen wie GDPR Cookie Consent von WordPress.
Wichtig ist auch: Du musst in deiner Datenschutzerklärung genau auflisten, welche Cookies von welchen Partnerprogrammen gesetzt werden. Amazon, AWIN und Co. haben alle ihre eigenen Tracking-Cookies.
Ich hab das bei meinen größeren Projekten lange unterschätzt, bis ich mal eine Abmahnung kassiert hab. Seitdem mache ich das ordentlich - lieber einmal richtig als später Ärger.
Ohne Banner ist riskant, würde ich nicht machen. Personal Brand hin oder her - Abmahnungen kosten mehr als ein Cookie-Tool.