Hey zusammen, ich bin Markus T. und arbeite tagsüber als IT-Consultant. Abends versuche ich, mir ein zweites Standbein mit Affiliate-Marketing aufzubauen – idealerweise mit minimalem Aufwand durch gute Automatisierung.
Meine Frage: Bei Software-Affiliate-Programmen gibt es ja riesige Unterschiede in den Provisionen. Manche zahlen 15%, andere 30%, manche sogar 50% oder haben Lifetime-Deals. Ich möchte nicht einfach blind die bekannten Tools promoten, sondern gezielt diejenigen auswählen, wo die Provisionsstruktur wirklich attraktiv ist.
Welche Software-Tools habt ihr für euch als besonders lukrativ identifiziert? Geht es euch mehr um hohe einzelne Provisionen pro Sale oder um volumenorientierte Programme mit konstanten Einnahmen? Und wie testet ihr, ob sich ein Programm überhaupt lohnt, bevor ihr große Traffic-Mengen dorthin schickt?
Freue mich auf Tipps aus der Praxis!
Danke für die Frage! Ich bin noch relativ neu hier, aber habe gerade angefangen, mich mit E-Mail-Marketing-Tools auseinanderzusetzen. Ich dachte, Software-Affiliate ist eher was für erfahrenere Leute – schön zu sehen, dass auch Anfänger da einsteigen können. Welche Tools würdet ihr für jemanden mit kleinerem Traffic empfehlen, bei denen man nicht 10.000 Besucher pro Monat braucht?
Die besten zahler im SaaS-Bereich sind meiner Erfahrung nach die mid-tier Lösungen – nicht die absoluten Marktführer wie Salesforce oder HubSpot, wo die Konkurrenz brutal ist, aber auch nicht die unknown Tools. Convertkit, Notion, Flodesk und ähnliche zahlen 30% oder bessere Provisionen und haben noch genug Suchvolumen. Mein Tipp: Kombiniere mehrere Tools pro Nische statt ein großes.
Markus, das ist eine sehr strukturierte Frage und ich antworte dir genauso. Bei mir sind die besten Software-Konvertierungen in folgenden Kategorien: Project-Management (Asana, Monday.com zahlen 30% im ersten Jahr), Email-Marketing-Tools (ConvertKit, ActiveCampaign mit 30-40%) und Analytics-Lösungen. Das Geheimnis: Ich tracke über UTM-Parameter präzise, welches Tool welche Conversion-Rate bringt. Nur so erkennst du, ob die hohe Provision auch realistische Verkäufe bedeutet. Eine 50%-Provision ist sinnlos, wenn niemand kauft.