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Grüne Produkte – Real Talk: Provisionen vs. Konkurrenz im Sommer

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Markus_1986
Beiträge: 5
Themenstarter
(@markus_1986)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#253]

Moin zusammen,

ich bin seit fünf Jahren im Affiliate-Game aktiv und fahre hauptsächlich Sport- und Outdoor-Produkte. Jetzt überlege ich, ob ich eine Säule mit nachhaltigen / grünen Produkten aufbaue – nicht aus Überzeugung, sondern weil der Markt gerade boomt und der August ja die perfekte Zeit für saisonale Kampagnen sein könnte.

Aber ehrlich: Ich sehe überall Blogs zu nachhaltigen Produkten, und die meisten wirken mir wie Standard-Vergleichsseiten ohne echten Edge. Meine konkrete Frage: Welche Provisionsmodelle fahrt ihr da? Amazon gibt meist 3-5% – das ist für physische Produkte ja eher mager. Gibt es Direktprogramme (Öko-Läden, Hersteller), die besser zahlen?

Und second: Wie trackt man da realistisch? Der Nutzer googlet "nachhaltiges XY", aber konvertiert er wirklich anders als beim Standard-Produkt? Oder ist die Nische künstlich aufgeblasen und die Conversion ist eher schwächer?

My Approach: Kleine Tests vor großem Budget. Aber ich will nicht auf einen hype aufspringen, der nach dem Sommer vorbei ist. Was sind eure Erfahrungen mit grünen Produkten in den letzten 12 Monaten?


2 Antworten
WachstumsWilli63
Beiträge: 16
(@wachstumswilli63)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hallo Markus,

da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Ich bin selbst noch relativ jung im Affiliate-Marketing, aber genau diese Frage – wo lohnt sich der Aufwand wirklich – stelle ich mir auch bei neuen Nischen.

Bei meinen bisherigen Tests mit kleineren Nischen habe ich gemerkt, dass die Provisionsquoten oft das entscheidende Kriterium sind. Bei grünen Produkten würde ich ehrlich sagen: Amazon-Provisionen sind dünn für den Aufwand. Mein Gedanke wäre, direkt bei Herstellern von Öko-Produkten nachzufragen – die zahlen teilweise 10-15% für dedizierte Affiliates, wenn die Seite passt.

Zum Thema Conversion: Der Nutzer, der nach "nachhaltigen Produkten" sucht, ist tatsächlich oft bereit, einen Aufpreis zu zahlen. Das ist meine These. Also könnte die Conversion sogar besser sein als beim Standard-Produkt, weil die Kaufintention höher ist.

Mein Rat: Starten Sie klein wie Sie es eh planen, aber fokussieren Sie auf 2-3 Direktprogramme statt Amazon zu tracken. Das ist langfristig profitabler. Viel Erfolg beim Test!


Antwort
R.Hoffmann
Beiträge: 13
(@r-hoffmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Achtung, da muss ich mal ehrlich widersprechen: Die ganze "grüne Nische boomt im August"-Geschichte ist teilweise Marketing-Bluff. Klar, es gibt Spitzen bei Gartenprodukten und Outdoor-Zeugs (ist ja Sommer), aber nachhaltige Produkte generell? Das ist eher ein ganzjähriges, langsam wachsendes Segment – nicht so sehr saisonal wie du denkst.

And real talk: Viele dieser Seiten versprechen Conversion, aber die Nische ist mittlerweile ziemlich dicht besiedelt. Provisionen bei den meisten Direktprogrammen sind ok, aber nicht überragend. Der höhere CPM / CPC bei Google Ads spricht für Kaufkraft, ja – aber nicht unbedingt für leichte Konversionen.

Mein Take: Wenn du eh testen willst – gut. Aber nicht mit der Erwartung, das schnell zu skalieren. Eher als Langzeit-Experiment neben deinen bewährten Sport-Seiten.


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