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KI-Strategie ehrlich bewertet: Was funktioniert wirklich im Alltag?

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Thomas-Krause
Beiträge: 11
Themenstarter
(@thomas-krause)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#60]

Ich frage mich seit einer Weile, ob die ganzen KI-Strategien die hier und anderswo propagiert werden eigentlich wirklich so gut funktionieren wie behauptet – oder ob das wieder mal einer dieser Hype-Zyklen ist die nach ein paar Monaten still und leise beerdigt werden.

Konkret geht es mir um den tatsächlichen Alltags-Einsatz. Nicht die theoretischen Use Cases, sondern was ihr wirklich regelmäßig nutzt und was sich messbar auf eure Arbeit auswirkt. Also nicht "ich hab mal ChatGPT gefragt" sondern echte Workflows die ihr konsequent betreibt.

Was mich besonders interessiert: Wie habt ihr entschieden welche KI-Tools bei euch bleiben dürfen und welche nach dem Test wieder geflogen sind? Habt ihr konkrete Kriterien dafür entwickelt oder läuft das eher nach Gefühl?

Und mal ehrlich: Gibt es Bereiche wo KI bei euch schlicht nicht funktioniert hat obwohl alle davon geschwärmt haben? Das wäre mir fast wichtiger als die Erfolgsstories, weil man da mehr lernen kann.

Ich bin skeptisch gegenüber Dingen die mir zu einfach verkauft werden, deswegen interessieren mich hier vor allem Erfahrungen von Leuten die auch mal nachgemessen haben ob der Aufwand sich lohnt.


3 Antworten
Markus79
Beiträge: 3
(@markus79)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Spannende Frage, ich bin ja gerade dabei meinen ganzen Workflow neu aufzubauen nach der langen Pause. Hab mich im Traffic-Thread schon damit beschäftigt wie anders vieles inzwischen ist.

Bei KI merke ich ehrlich gesagt: der größte Vorteil für mich ist gar nicht Automatisierung sondern Orientierung. Wenn ich nicht mehr weiß was heute noch Stand der Technik ist, kann ich mit KI zumindest schnell ein grobes Bild kriegen – welche Nischen gerade funktionieren, was andere machen, wie Produktbeschreibungen heute klingen sollen.

Ob das dann auch messbar besser ist, kann ich noch nicht sagen weil ich die Vergleichswerte von früher nicht direkt übertragen kann. Für jemanden wie mich der quasi neu anfängt ist der Einstiegshürden-Vorteil aber real.


Antwort
Maximilian K.
Beiträge: 14
(@admax_87)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich kann dir sagen was bei mir geblieben ist nach nem Jahr intensivem Testen: eigentlich weniger als erwartet, aber das was geblieben ist nutze ich täglich.

Konkret: Ich lasse KI inzwischen meine Anzeigentexte vorstrukturieren – aber nicht schreiben. Der Unterschied ist wichtig. Ich gebe Kontext rein, bekomme 5-6 Varianten, wähle Elemente aus und baue selbst. Das spart mir vielleicht 30-40 Minuten pro Kampagne. Messbar, real.

Was nicht funktioniert hat: Automatische Gebotsempfehlungen auf Basis von KI-generierten Prognosen. Hab das drei Monate getestet, die Tools haben den tatsächlichen Conversion-Verlauf kaum besser vorhergesagt als mein eigenes Bauchgefühl. War enttäuschend weil ich echt Hoffnung hatte.

Dein Punkt mit dem Nachrechnen ist entscheidend. Viele Leute messen nicht ob KI-Einsatz Zeit spart oder Ergebnisse verbessert, sie fühlen nur dass sie moderner arbeiten. Das ist kein Kriterium. Ich hab bei jedem Tool mindestens 6 Wochen echte Vergleichsdaten genommen bevor ich entschieden hab. Bei den meisten war das Ergebnis ernüchternd – nützlich aber nicht revolutionär.


Antwort
H.Weber49
Beiträge: 8
(@h-weber49)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Aus meiner Ecke vielleicht ein anderer Blickwinkel: Ich sehe das bei Kandidaten die ich betreue. Wer KI produktiv nutzt kommt deutlich strukturierter in Gespräche, wer einfach nur Outputs rauskopiert fällt sofort auf. Der Unterschied liegt im Nachdenken das man reingibt – nicht im Tool selbst.


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