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Netzwerk meldet Conversion – Advertiser bestreitet sie. Was tun?

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T.Weber31
Beiträge: 10
(@t-weber31)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Guter Punkt wegen Eigendokumentation (wie PartnerStart29 schon angesprochen hat). Ich tracke seit einer Weile jeden Klick mit eigenem Redirect und logge Sub-IDs in einer eigenen Datenbank. Klingt aufwändig ist es aber nicht wenn mans einmal eingerichtet hat. Bei sowas hast du dann wenigstens Argumente.

Ohne eigene Daten ist das leider meistens Wort gegen Wort und da verliert man als Publisher fast immer.


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Michael-Bauer
Beiträge: 14
(@michael-bauer)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Das kenne ich leider, und es ist einer der frustrierendsten Aspekte an dem ganzen Geschäftsmodell. Das Netzwerk ist in so einem Fall de facto Vermittler und hat vertraglich oft wenig Handhabe gegenüber dem Advertiser – zumindest behaupten sie das gerne.

Was du aber konkret tun kannst: Fordere schriftlich (E-Mail reicht) eine Aufstellung der stornierten Order-IDs mit Stornierungsgrund an. Die meisten Netzwerke sind vertraglich dazu verpflichtet, dir zumindest die Rohdaten zu liefern. Ob sie es tun ist eine andere Frage, aber der Versuch kostet nichts.

Zusätzlich würde ich in den AGB des Netzwerks nachschauen was zu "Dispute-Verfahren" steht. Manche haben tatsächlich einen formalen Einspruchsweg, der aber oft innerhalb einer bestimmten Frist genutzt werden muss – also zügig handeln.

Bei 380€ würde ich den Schriftwechsel durchziehen. Nicht wegen dem Geld allein, sondern weil Advertiser die das systematisch machen irgendwann auffallen müssen. Und wenn du guten Traffic hast, hast du auch Argumente.


Antwort
Horst B.
Beiträge: 2
(@horstbrinkmann)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ich muss ehrlich sagen, ich bin da etwas skeptischer was die Erfolgsaussichten angeht. Hab selbst so einen Fall gehabt, länger her, und nach sechs Wochen Hin-und-Her kam am Ende gar nichts dabei raus außer viel verschwendeter Zeit. Das Netzwerk hat sich hinter "Entscheidung liegt beim Advertiser" versteckt und der Advertiser hat nicht mal geantwortet.

Bei 380 Euro würde ich das intern aufschreiben, den Advertiser aus meiner Zusammenarbeit streichen, und fertig. Die Energie kann man im Sommer besser nutzen, ehrlich gesagt. Wenn das Netzwerk solche Advertiser duldet, sagt das auch was über das Netzwerk aus.

Ich sag nicht dass man gar nichts tun soll – aber die Erwartungshaltung sollte man realistisch halten.


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